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Autofähre Closed

Italien – Gardasee: Maderno – Torri del Benaco Verified - Hosted By

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Die Autofähre Maderno – Torri del Benaco über den Gardasee

 

 

 

Maderno am Gardasee – Foto: Peter.stillhard, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

 

 

Die Fähren der Navigarda sind die wohl schönste Art der Fortbewegung am Gardasee. Sie verbinden auf verschiedenen Routen alle wichtigen Orte miteinander. Dabei sind die wichtigsten die Routen Riva del Garda – Sirmione in Nord-Süd Richtung und von Torri del Benaco nach Toscolano-Maderno in Ost-West Richtung und jeweils wieder zurück. Mit der Fähre entgeht man dem Verkehrsinfarkt, der alljährlich zur Urlaubszeit auf der Gardesana herrscht und erlebt die Orte am Gardasee von ihrer schönsten Seite – der Seeseite.

Zur Hauptferienzeit kann Autofahren am Gardasee aber puren Stress bedeuten. Die einzige ganzjährige Fährverbindung am Gardasee ist die Autofähre (Traghetto). Sie verbindet Torri del Benaco am Ostufer des Gardasees mit Toscolano-Maderno am Westufer. Von 8:00 Uhr – 20:00 Uhr pendeln die Fähren im 35-Minuten-Takt zwischen den Ufern und verkürzen die Reisezeit extrem. Die Fahrt mit dem Auto würde je nach Saison ein vielfaches der Zeit und Nerven kosten. Die südliche Umrundung würde ca. 75 km, die im Norden sogar 90 km Autofahrt bedeuten. In der Hauptsaison kann man dafür schon einen halben Tag benötigen.

 

 

Die Autofähren auf dem Gardasee:

 

 

 

Die Doppelendfähre “Regina del Garda” wurde 1964 auf der Werft Cantieri Navali Breda di Venezia gebaut. Sie war die erste echte Fähre, die eine nennenswerte Anzahl von Autos befördern  konnte, um einen Liniendienst auf dem Gardasee durchzuführen. Dieses Schiff wird immer noch im Liniendienst eingesetzt, insbesondere im Winter. Die “Regina del Garda” ist 39,5 Meter lang, 6,7 Meter breit und hat eine Verdrängung von 226 Tonnen. Sie kann 41 PKW befördern und ist für 185 Passagiere zugelassen, denen 92 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Die Maschinenanlage leistet 442 kW (ca. 600 PS) und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 22 km/h.Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

 

 

Das Fährschiff „MINCIO“ wurde 1999 auf der Werft Peschiera della Navigazione am Gardasee bei der Rosetti-Werft in Ravenna gebaut und reiht sich in die Reihe der gleichartigen Schiffe „Adamello“ und „San Vigilio“ ein. Dieser Schiffstyp wurde entwickelt, um den Bedarf an öffentlichen Fahrzeugtransporten von einem Ufer des Gardasees zum anderen zu decken und einen immer effizienteren Dienst zur Entlastung des Verkehrs auf den Straßen des Gardasees anzubieten. Das Schiff wurde nach modernsten Technologien gebaut, um eine hohe Transportgeschwindigkeit und verkürzte Manövrierzeiten bei sehr geringen Abgasemissionen und reduziertem Verbrauch aufrechtzuerhalten. Es hat eine Tragfähigkeit von 100 Tonnen, was einer Transportkapazität von etwa dreißig PKW entspricht.

Die “Mincio” ist 46,8 Meter lang, 9,61 Meter breit und verdrängt 539 Tonnen. Sie ist für maximal 570 Fahrgäste zugelassen, denen 242 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Die Maschinenanlage besteht aus zwei MTU-Dieselmotoren Typ 183TE 62 mit einer Gesamtleistung von 1100 kW  (ca. 1495 PS). Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 24 km/h angegeben. Foto: Falk2, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

 

 

Die Fähre “Adamello” wurde 1992 auf der Werft Peschiera della Navigazione am Gardasee gebaut. Sie ist 41,6 Meter lang, 9,40 Meter breit und hat ein Eigengewicht von 570 Tonnen. Sie kann 100 PKW befördern und ist für 301 Passagiere zugelassen. Die Motorisierung erfolgt durch zwei IVECO Dieselmotoren Typ AIFO 8291 mit jeweils 515 kW Leistung, die zwei Schottel-Propeller antreiben. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 26 km/h. Foto: Daderot, Public domain, via Wikimedia Commons

 

 

Das Fährschiff „San Vigilio“ wurde 2005 auf der Werft Peschiera della Navigazione am Gardasee gebaut. Sie ist 46,3 Meter lang, 9,6 Meter breit und hat eine Verdrängung von 516,3 Tonnen. Sie kann 100 PKW befördern und ist für 295 Fahrgäste zugelassen. Zwei MTU-Dieselmotoren Typ 2000 M60 mit 12 Zylindern und jeweils 548 kW Leistung  ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Foto: Mateus2019, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

 

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