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Fast Ferries: Piräus – Kykladen Verified - Hosted By Administrator
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Die Fährverbindung ab Piräus zu den Kykladeninseln mit Fast Ferries
Die Kykladen, auch Zykladen, sind eine Inselgruppe im Ägäischen Meer. In der Antike wurden die Inseln als Kreis um das heilige Eiland Delos betrachtet, was zur Bezeichnung Kykladen (‚Ringinseln‘, kýklos = Kreis) führte, während man die außerhalb dieses Kreises gelegenen Inseln Sporaden (‚zerstreute Inseln‘) nannte. Die Kykladen sind eines der beliebtesten touristischen Reiseziele in Griechenland.
Haupttransportmittel in den Kykladen sind die vielen Fährenverbindungen. Von Piräus und Rafina sind die Inseln vom Festland her zu erreichen. Die Westkykladen werden zudem von Lavrio angelaufen. Knotenpunkte auf den Inseln sind Mykonos, Naxos, Paros und Santorin, von denen aus man meist alle kleineren Inseln ansteuern kann. Je nach Größe sind die Inseln meist täglich, manchmal jedoch auch nur einmal pro Woche erreichbar.
Bis 2024 unterhielt die Reederei Zanteferries mit dem Fährschiff “Dionysios Solomos” eine regelmäßige Fährverbindung ab Piräus zu den wichtigsten Kykladeninseln Kythnos, Serifos, Sifnos, Milos, Kimolos, Folegandros, Sikinos, Ios und Santorini. Zanteferries wurde 2024 von der Reederei Fast Ferries übernommen, die die Route unverändert fortführte. Auch die “Dionysios Solomos” wurde ohne Namensänderung übernommen und lediglich optisch an das Design der Fast Ferries angepasst.
In der Regel findet alle zwei Tage eine Abfahrt ab Piräus statt. Die Fahrtdauer von Piräus nach Serifos dauert 4 Stunden. Die weiteren Anlegehäfen: Sifnos wird nach 45 Minuten erreicht, Milos nach weiteren 80 Minuten Fahrtzeit, Kimolos 55 Minuten, Folegandros 75 Minuten, Sikinos weitere 40 Minuten, Ios 25 Minuten und bis zum Umkehrpunkt Thira sind es dann noch einmal 80 Minuten Fahrtzeit.

Die “Dionysios Solomos” in den Farben der Fast Ferries – Foto: Fast Ferries
Das Fährschiff “Dionysios Solomos” (IMO 8909886, MMSI 239627000, Rufzeichen SZTM –
) wurde 1990 unter der Baunummer 1098 auf der japanischen Werft Sanoyas Shipbuilding Corporation – Mizushima Shipyard als “Royal Kawanoe” gebaut und im Juni 1990 auf der Verbindung Niihama – Kawanoe – Kobe – Osaka in Dienst gestellt.
1999 wurde die “Royal Kawanoe” nach Griechenland verkauft und in “Dionysios Solomos” umbenannt. In den Folgejahren diente sie auf verschiedenen innergriechischen Strecken.
Die “Dionysios Solomos” ist 115,63 Meter lang, 21,0 Meter breit und hat einen maximalen Tiefgang von 4,50 Meter. Nach diversen Umbauten ist sie mittlerweile mit 4.309 BRZ vermessen. Sie kann 360 PKW transportieren und ist für 1.050 Passagiere zugelassen.
Die Maschinenanlage besteht aus zwei Pielstick Dieselmotoren Typ 8PC2-6L mit 8.826 kW Leistung (ca. 12.000 PS), die eine Höchstgeschwindigkeit von 19 Knoten ermöglichen.


Die “Dionysios Solomos” fuhr bis 2024 in den Farben der Zante Ferries. Fotos: Ulrich Repp, www.ferriesworldwide.de


