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Hafen Hamburg – HADAG Linie 64: Finkenwerder – Teufelsbrück über die Elbe Verified - Hosted By Administrator
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Die Fährlinie 64 im Hamburger Hafen

Karte: Flo Beck, CC BY-SA 2.0 DE , via Wikimedia Commons
Die Linie 64 ist – abgesehen von der Musical-Linie 75 – die kürzeste Fährverbindung im Hamburger Hafen und führt vom Anleger Finkerwerder über den Anleger Rüschpark (interessant für Gäste des Hotels Elaya) über die Elbe nach Teufelsbrück. Die gesamte Überfahrt dauert 8 Minuten und ist vor allem für Pendler interessant. Die Fähre verkehrt täglich von 5:17 Uhr (am Wochenende ab 6:47 Uhr) bis 20:47 Uhr im 30-Minuten-Rhythmus. Eingesetzt werden auf dieser Verbindung ständig wechsende Fähren – wir stellen hier stellvertretend die neue Hybridfähre “Finkenwerder” und die Hafenfähren “Waltershof” und “Harmonie” vor.
Die Hybridfähre “Finkenwerder”:

Die Hafenfähre “Finkenwerder” (ENI 04814590, MMSI 218049110, Rufzeichen DD5661 –
) ist die zweite der drei neuen Hybrid-Fähren für die HADAG. Diese Fähren werden intern als Schiffstyp HADAG-Typ 2030 bezeichnet. Die “Finkenwerder” wurde 2024 unter der Baunummer 213 auf der auf der Werft SET Schiffbau- u. Entwicklungsgesellschaft Tangermünde gebaut und am 25. November 2024 in Dienst gestellt. Das erste Schiff dieses Typs lief am 6. März 2024 unter der Baunummer 212 vom Stapel und wurde im September desselben Jahres im Hamburger Hafen auf den Namen “Neuland” getauft. Das dritte Schiff dieser Serie lief am 23. September 2014 unter der Baunummer 2014 vom Stapel und wurde im Frühjahr 2025 als “Grasbrook” in Dienst gestellt. Die Schiffe sind eine Eigenentwicklung der HADAG und wie schon die Vorgänger Typ 2020 und Typ 2000 für den Einmannbetrieb konzipiert, d. h. neben dem Schiffsführer wird kein weiteres Bordpersonal benötigt. Eingesetzt werden die Schiffe auf allen Linien der HADAG im Hamburger Hafen. Die “Finkenwerder” ist 33,4 Meter lang, 8,3 Meter breit und für 250 Passagiere zugelassen. Die Schiffe des HADAG-Typs 2030 verfügen über einen Plug-in-Hybridantrieb mit zwei Elektromotoren. Die Elektromotoren treiben zwei Voith-Schneider-Propeller an. Als Energiespeicher stehen Akkumulatoren zur Verfügung, die nachts aufgeladen werden. Beim An- und Ablegen kommt der Elektroantrieb zum Einsatz, auf der eigentlichen Strecke wird bei Bedarf der dieselelektrische Antrieb zugeschaltet. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Energieerzeugung an Bord durch einen Wasserstoffmotor erfolgen. Foto: Ulrich Repp, www.ferriesworldwide.de
Die Hafenfähren “Waltershof” und “Harmonie”:

Die Linie 64 wird oft von den Hafenfähre „Waltershof“ (ENI 04802660, MMSI 211437320, Rufzeichen DJ9292 –
) und “Harmonie” (ENI 04800920, MMSI 211437470, Rufzeichen DH3126 –
) bedient, es werden aber auch andere Fähren des HADAG-Typ 2000 eingesetzt. Diese Schiffe wurden in den Jahren 1997 bis 2013 für die Hamburger Reederei HADAG Seetouristik und Fährdienst AG (HADAG) gebaut. Die”Harmonie” ist das Typschiff des HADAG Typs 2000 und wurde 2001 unter der Baunummer 001 auf der SSB Spezialschiffbau Oortkaten in Hamburg-Oortkaten gebaut und am 5. Dezember 2001 in Dienst gestellt. Die “Waltershof” wurde 2003 unter der Baunummer 004 ebenfalls auf der SSB Spezialschiffbau Oortkaten in Hamburg-Oortkaten gebaut und am 17. Februar 2004 in Dienst gestellt.
Die Schiffe, eine Eigenentwicklung der HADAG, sind für den Einmannbetrieb konzipiert, d. h. neben dem Schiffsführer wird kein weiteres Bordpersonal benötigt. Im Volksmund werden die Schiffe aufgrund ihres charakteristischen Aussehens „Bügeleisen“ genannt. Eingesetzt werden die Schiffe auf den Linien der HADAG im Hamburger Hafen.
Sie wurden von Hamburger Werften gebaut: Heinrich Grube Schiffswerft (Hamburg-Oortkaten), den daraus entstandenen SSB Spezialschiffbau Oortkaten und der ASW Altenwerder-Schiffswerft (Hamburg-Altenwerder).
Die Fähren sind 29,95 Meter lang, 8,15 Meter breit und haben einen Tiefgang von 1,70 Meter. Sie sind für 250 Passagiere zugelassen. Bei den Antriebsmotoren wurden jeweils zwei Volvo-Penta-Motoren Typ D13 mit jeweils 331 kW Leistung (Gesamtleistung ca. 892 PS) verbaut, die auf zwei Aquamaster Ruderpropeller Typ CRP1500 wirken. Für die Stromerzeugung stehen zwei von Dieselmotoren teilweise unterschiedlicher Baumuster angetriebene Generatoren zur Verfügung. Die Schiffe sind mit einem Bugstrahlruder mit 50 kW Leistung ausgestattet. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 12 Knoten, die Dienstgeschwindigkeit im Hafenbereich 10 Knoten. Fotos: Ulrich Repp, www.ferriesworldwide.de






