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Island: Landeyjahöfn – Vestmannaeyjar (Westmännerinseln) Verified - Hosted By

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Die Fähre zu den Westmännerinseln – Vestmannaeyjar

 

 

Die Vestmannaeyjar (deutsch: Westmännerinseln) sind eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs 10 bis 30 Kilometer südlich der isländischen Küste, die aus 14 Inseln, 30 Schären und 30 Felsen bestehen. Sie sind bekannt für eine der schönsten Landschaften sind, die man auf Island finden kann. Ein Besuch auf den Westmännerinseln sollte daher nicht nur von Papageitaucher-Liebhabern in Erwägung gezogen werden.

Erst im Jahre 2010 wurde auf dem Festland ein Hafen, der Landeyjahöfn genannt wurde, fertiggestellt. Seit dem 20. Juli 2010 pendelt die Fähre “Herjólfur” in einer etwa halbstündigen Fahrt etwa 5-7x täglich zwischen den Inseln und dem Hafen, der in der Nähe des Seljalandsfoss in Südisland liegt. Seit 2019 ist die mittlerweile vierte Fähre mit dem Namen “Herjólfur” im Einsatz. Die Fähren wurden nach Herjólfur Bárðarson, dem ersten Siedler auf Vestmannaeyja, benannt. Die Überfahrt Landeyjahöfn – Vestmannaeyjar dauert 40 Minuten.

 

 

 

 

Die Hybridfähre “Herjólfur IV” (IMO 9825099, MMSI 251337110, Rufzeichen TFBK – ) wurde 2019 auf der Werft Chris S.A. in Gdynia, Polen gebaut, am 15. Juni 2019 von der isländischen Premierministerin getauft und am 25. Juli 2019 offiziell in Dienst gestellt.

Die Fähre ist 71,78 Meter lang, 15,5 Meter breit, hat eine Seitenhöhe von 5,10 Meter und einen Tiefgang von 3,01 Meter. Sie ist mit 3.270 BRZ vermessen. Die Tragfähigkeit beträgt 315 Tonnen, die Transportkapazität liegt bei 65-70 PKW auf 330 Lademetern. Sie ist für 540 Passagiere zugelassen, denen an Bord eine Cafeteria zur Verfügung steht.

Die “Herjólfur” ist mit ihrem Hybridantrieb in der Lage, elektrisch angetrieben zu verkehren. Da Einrichtungen zum Aufladen der Akkumulatoren in den Häfen noch erstellt werden mussten, wurde die Fähre zunächst dieselelektrisch eingesetzt. Auch nach Aufnahme des vollelektrischen Betriebs ist dies immer dann der Fall, wenn die “Herjólfur” den weiter entfernt gelegenen Ausweichhafen Þorlákshöfn anfährt.  Seit Januar 2020 können die Akkumulatoren im Hafen von Heimaey aufgeladen werden, womit die Fähre auf dem Weg nach Landeyjahöfn vollelektrisch verkehren kann. In die andere Richtung ist dies, nachdem auch die Anlagen in Landeyjahöfn errichtet wurden, seit Anfang September 2020 ebenfalls möglich. Durch den elektrischen Antrieb ergeben sich erhebliche Kosteneinsparungen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 15,6 Knoten (ca. 29 km/h), die Dienstgeschwindigkeit bei 13 Knoten (ca. 24 km/h).

Der Antrieb erfolgt durch zwei elektrisch betriebene Propellergondeln mit jeweils 1.700 kW Leistung. Das Schiff ist weiterhin mit zwei elektrisch angetriebenen Bugstrahlrudern mit jeweils 600 kW Leistung ausgestattet. Für die Stromerzeugung stehen drei von MTU-Dieselmotoren des Typs 12V4000 angetriebene Generatoren mit zusammen 3700 kW Leistung zur Verfügung.

Foto: Wolfgang Fricke, CC BY 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/3.0>, via Wikimedia Commons

 

 

Foto: Wolfgang Fricke, CC BY 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/3.0>, via Wikimedia Commons

 

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