Autofähre
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Die Mainfähre Nordheim
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Foto: Corradox, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons
Nordheim am Main ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Kitzingen. Nordheims Geschichte ist eng mit dem Kloster Münsterschwarzach verbunden, das lange Zeit die Grundherrschaft über den Ort innehatte. Nordheim ist mit 319 ha Rebfläche (2017) die zweitgrößte Weinbaugemeinde des Weinanbaugebiets Franken. Eine verkehrshistorische Besonderheit ist die Mainfähre, die zwischen Nordheim und dem gegenüberliegenden Escherndorf an der Volkacher Mainschleife verkehrt und 1473 erstmalig erwähnt wurde. Eine Besonderheit stellt die doppelte Hochseilanlage der Nordheimer Fähre dar. Die zwei Stahlhochseile existieren an dieser Stelle nur noch, weil der Fluss nicht mehr von der Berufsschifffahrt befahren wird. Zuvor hatte eine Querkette, am Grund des Mains verlegt, die Überfahrt der Fähre garantiert.
Die Fähre ist ganzjährig in Betrieb und verkehrt während der Sommermonate von Anfang April bis Ende Oktober werktags von 6:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr mit einer Mittagspause um 13:00 Uhr. Im Winterhalbjahr quert die im Volksmund “Mainkuh” genannte Fähre nur bis 18:00 Uhr den Main.

Die Fähre “Nordheim” wurde 1947 unter der Baunummer 812 bei der Bayrischen Schiffbaugesellschaft mbH in Erlenbach gebaut. Sie ist 16 Meter lang, 4,80 Meter breit und hat einen maximalen Tiefgang von 1,10 Meter. Die Tragfähigkeit beträgt 10,5 Tonnen, die Transportkapazität 3-4 PKW oder 50 Fahrgäste. Foto: Stefan Oemisch, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

Foto: Zavijava2, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons



