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Norwegen – Torghatten: Brattvåg – Dryna über den Midfjord Verified - Hosted By

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Die Fährverbindung Brattvåg – Dryna über den Midfjord

 

 

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Die Südwestspitze der Insel Dryna mit dem Fähranleger – Foto: Øystein H. Brekke, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

 

 

Der Midfjorden ist ein Fjord  in den Gemeinden Molde, Vestnes und Ålesund in Møre und Romsdal. Der Fjord wird von den Inseln Midøya und Otrøya und dem Festland im Süden und von Tautra bis Dryna gebildet. Der Mittelfjord ist 2-3 km breit, über 200 Meter tief und frei von Riffen. Bei Dryna mündet er in den Harøyfjord. Der Romsdalsfjord im weitesten Sinne umfasst auch den Mittelfjord und alle darin befindlichen Abschnitte und Zweige. Der Midfjord wird auch als Teil des Moldefjords bezeichnet. Am westlichen Ende des Fjords betreibt die Reederei Torghatten eine Fährverbindung von Brattvåg nach Dryna. Die Fähre mit der Fahrplannummer 1056 verkehrt ganzjährig stündlich von 6:55 Uhr bis 23:00 Uhr ab Brattvåg. Die Überfahrt dauert 20 Minuten. Eingesetzt wird das Fährschiff “Haram”, die ehemalige “Austevoll”. In den Wintermonaten verkehrt gelegentlich auch das Fährschiff “Stetint” auf dieser Verbindung.

 

 

Das Fährschiff “Haram”:

 

 

 

Die Doppelendfähre “Haram”  (IMO 7812529, MMSI 257211400, Rufzeichen LIGT – ) wurde 1979 unter der Baunummer 657 auf der Werft Båtservice Mandal AS in Mandal, Norwegen gebaut, wobei der Rumpf von der Werft Marine Projects Ltd. in Plymouth, England, zugeliefert wurde. Der Neubau wurde am 6. Juni 1979 abgeliefert und als “Austevoll” auf der Verbindung Jektevik – Nordhuglo – Hodnanes in Dienst gestellt.  Auf dieser Route verkehrte sie bis 2007 und wurde anschließend bis 2014 auf der Verbindung  Årvik – Koparnes eingesetzt. Vom 1. Januar 2015 bis 18. Dezember 2021 diente sie auf der Verbindung Austnes – Kjerstad – Skjeltene und später auf der Route Voksa – Larsnes. Am 8. November 2022 wurde die Fähre von der Reederei Torghatten Nord AS übernommen, in “Haram” umbenannt und auf der Verbindung Brattvåg – Dryna in Fahrt gebracht.

Die “Haram” ist 64,33 Meter lang, 11,25 Meter breit, hat eine Seitenhöhe von 4,2 Meter und einen Tiefgang von 3,3 Meter. Sie ist 769 BRZ vermessen und hat eine Tragfähigkeit von 250 Tonnen. Sie kann 44 PKW befördern und ist für 239 Passagiere zugelassen, denen ein Aufzug, Wi-Fi, Sanitäranlagen und Verkaufsautomaten zur Verfügung stehen.

Die letzte, bekannte Maschinenanlage besteht aus einem 4-Zylinder-Wärtsilä/Wichmann Dieselmotor Typ 4 AXA mit 955 kW Leistung (ca. 1.298 PS), der eine Geschindigkeit von 13 Knoten ermöglicht.

Foto mit freundlicher Genehmigung von vom 3. Januar 2025 via ShipSpotting.com! Alle Fotorechte bei Erlend Karlsen! Herzlichen Dank ♥ für die Unterstützung!

 

 

Die Vertretungsfähre “Stetint”:

 

 

 

Der Rumpf des Fährschiffs “Stetind” (IMO 7633662, MMSI 257215500, Rufzeichen LFLR – ) wurde 1976 bei der Mandal Slip & Mekaniske Verksted A/S unter der Baunummer 64 gebaut, der Stapellauf erfolgte im Februar 1977. Anschließend rüstete die Båtservice A/S ebenfalls in Mandal die Fähre unter der Baunummer 646 aus und übergab sie als MF  “Vardenes” im Juni 1977 an die Reederei Det Stavangerske Dampskibsselskab A/S in Stavanger.  Im Dezember 1983 wurde das Schiff zur Horten Verft A/S in Horten überführt und dort in den folgenden Monaten umgebaut und dabei um 12 Meter verlängert. Im Juni 1984 war der Umbau fertig und das Schiff anschließend in den kommenden 4 Jahren auf der Route Mekjarvik–Skudeneshavn im Einsatz. Im Juli 1988 wurde das Schiff dann in die Provinz (Fylke) Nordland verlegt, zunächst an die Nord-Ferjer A/S in Narvik zum Einsatz auf der Route Bognes–Lødingen verchartert, und im September 1988 an eben diese für 17,4 Mio. NOK verkauft. Im Zuge des Verkaufs erhielt das Schiff den neuen Namen “Stetind”, wurde in das Schiffsregister von Narvik übertragen und hat seither Narvik als Heimathafen.  Von März bis August 1996 erfolgte ein Umbau bei der Myklebust Mekaniske Verksted A/S in Gurskebotn. Dabei erhielt die “Stetind” neue und stärkere Maschinen sowie ein doppeltes Bugvisier, wurde damit vorbereitet auf den kommenden Einsatz auf der exponierten Route am südlichen Ende der Lofoten zwischen Moskenes und Bodø. Als 2006 die Ofotens og Vesteraalens Dampskibsselskab (OVDS) mit der Troms Fylkes Dampskibsselskap (TFDS) fusionierte und daraus die neue Hurtigrouten Group ASA entstand, änderte sich der Eigner des Schiffs auf diese Gesellschaft. Nachdem die Hurtigruten ASA dann jedoch in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, wurde das Fähr- und Schnellbootgeschäft an die neu gegründete Torghatten Nord AS verkauft. Anfang Januar 2009 gingen 45 Schiffe aus dem Eigentum der Hurtigruten ASA an Torghatten Nord AS über, darunter auch die “Stetind”. Das Schiff war seither weiterhin auf verschiedenen Routen hauptsächlich im Bereich der Lofoten im Einsatz, und seit Juni 2017 während der Sommermonate auf der Route von Andenes über den Andfjord nach Gryllefjord auf der Insel Senja.

Seit einem Großumbau im Jahre 1983 ist die “Stetind”  ist 80,2 Meter lang, 11,52 Meter breit, hat eine Seitenhöhe von 4,40 Meter und einen maximalen Tiefgang von 4,50 Meter. Sie ist mit 2.018 BRZ vermessen. Die Fähre verfügt über ein durchlaufendes Fahrzeugdeck mit zwei durchgehenden Fahrzeugspuren, im vorderen und hinteren Bereich eine dritte und vierte Teilspur, welche jedoch aus Platzgründen im mittleren Bereich nicht durchlaufend sind. Ein vormals vorhandenes Zwischendeck der Fähre wurde 1995 demontiert. Die maximale Durchfahrtshöhe beträgt 4,4 m und die höchstzulässige Achslast auf dem Fahrzeugdeck liegt bei 13 Tonnen. Die Kapazität der Fähre änderte sich mehrmals, zum einen durch die Umbauten, zum anderen aber auch durch eine Änderung der Berechnung, da die Fahrzeuge inzwischen größer wurden. Außerdem erfolgte zwischenzeitlich auch eine Änderung der Klassifizierung. Aktuell hat die “Stetind” eine Kapazität von 49 PKW und ist zugelassen für 200 Passagiere.

Die Fähre wird von zwei Viertakt-Achtzylinder-Dieselmotor vom Typ MAN B&W Alpha 8L23/30A mit insgesamt 2.560 kW  (3.481 PS) Leistung angetrieben und verfügt über zwei Propeller am Heck und ein Bugstrahlruder.

Foto: Wolfgang Hägele, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

 

Foto: Wolfgang Hägele, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Co

 

 

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