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Polen – Danziger Bucht: Danzig – Hel Verified - Hosted By

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Die Fährverbindung zwischen Danzig und Hel über die Danziger Bucht

 

 

Hel (deutsch: Hela) ist ein Ostseebad am südöstlichen Ende der Halbinsel Hel an der Polnischen Ostseeküste. Der Ort liegt sowohl an der offenen Ostsee im Norden als auch an der Putziger Bucht, Teil der Danziger Bucht im Süden.

Der Ort ist recht klein und überschaubar. Er eignet sich daher vor allem für Touristen, die abseits des großen Rummels nach Ruhe und Erholung am Strand und in der Natur suchen. Gleichwohl kann es in der Hauptsaison im Juli und August recht voll werden.

Die ursprüngliche Stadt Hel befindet sich aufgrund der Verschiebung der Küstenlienie heute auf dem Grund der Putziger Bucht. Die mittelalterliche Stadt mit zwei Marktplätzen, Pfarrkirche, Rathaus und Hafen wurde im 16. Jahrhundert aufgegeben und an den heutigen Ort verlegt, der bereits im 14. Jahrhundert angelegt wurde. Schon im 12. Jahrhundert entwickelte sich der Ort rasch zu einem bedeutenden Handelsort. Bereits 1266 erhielt der Ort die Stadtrechte und konkurierte mit Danzig im Ostseehandel. Die Rivalität endete 1466, als der polnische König Kasimir IV Hel Danzig als Lehen gab und Danzig somit die Vorreiterolle übernahm. Der Ort fiel auf den Rang einer kleinen Fischerstadt zurück. Ein erneuter Aufschwung als Badeort setzte um die vorletzte Jahrhundertwende ein. Im Zweiten Weltkrieg erlangte der Ort bekanntheit, als der von der Außenwelt abgeschnittene Militärstützpunkt den Angreifern über einen Monat Widerstand leistete. Die Bunkeranlagen sind noch teilweise erhalten.

Die Strände mit ihrem feinen weißen Sand auf der Halbinsel Hel gelten als besonders schön und nobel und ziehen damit eine eher gehobene Kundschaft an. Entsprechend sind hier die Preise für Kost und Logie höher als an anderen Abschnitten der Polnischen Ostseeküste.

Die Reederei Żegluga Gdańska bietet in den Sommermonaten ab Ende April bis etwa Ende August Fahrten von der Danziger Altstadt über Sopot (nur in der Nebensaison!) zur Halbinsel Hel an. Das Schiff legt am Grünen Tor mitten in der Danziger Altstadt ab und bietet quasi als Zugabe eine Hafenrundfahrt  bis hin zum Fährterminal der Polferries und vorbei an der geschichtsträchtigen Westerplatte.

In der Hochsaison Juli und August werden drei Abfahrten täglich angeboten – ab Danzig um 8:20 Uhr, 13:00 Uhr und 18:00 Uhr, ab Hel um 10:20 Uhr, 13:20 Uhr und 20:00 Uhr. In der Nebensaison findet nur eine Abfahrt statt – ab Danzig um 9:15 Uhr, an Sopot 10:30 Uhr, an Hel um 12:00 Uhr. Die Rückfahrt nach Danzig beginnt um 15:30 Uhr. Die Abendfahrten finden nur bei ausreichender Teilnehmerzahl statt. Die Überfahrt dauert 110 Minuten.

 

 

 

Das Zweirumpfschiff “Opal” (IMO 7911272, MMSI 261000340, Rufzeichen SQNA – ) ist die zweite Einheit einer Serie von zehn als Tagesausflugsschiff konzipierten Katamarane mit der Typbezeichnung KP-2.  Sie wurden von 1979 bis 1994 auf der Stocznia Wisła in Danzig gebaut. Die “Opal” wurde 1981 unter der Baunummer KP-2/2 gebaut und am 10 Juni 1981 für Ausflugsfahrten in der Danziger Bucht in Dienst gestellt.

Von Mai bis September 1984 wurde sie für den Fährdienst Kotka – Leningrad und Kotka – Wyborg an die Varustamo Valtonen OY in Kotka verchartert. Von 1986 bis 1991 wurde sie über die Sommermonate an die Copenhagen Line Ab verchartert und pendelte zwischen Kopenhagen und Malmö. Im Sommer 1994 wurde sie von der Hansa Linien in Flensburg für Einkaufsfahrten zwischen Langballigau und dem dänischen Sonderburg eingesetzt. 1997 verkehrte sie für Żegluga Gdańska auf der Route Ustka – Nexø auf Bornholm und Gdynia – Baltisjsk. Von Oktober 2004 bis März 2006 fuhr sie in Charter im Liniendienst Freetown (Sierra Leone) nach Conakry in Guinea, später für die Silver Star Africa Line zwischen Dakar (Senegal) und Banjul (Gambia)  sowie zwischen Banjul  und Bissau (Guinea-Bissau). Seitdem versieht sie wieder Liniendienste und Ausflugsfahrten in der Danziger Bucht.

Die “Opal” ist 35,78 Meter lang, 11,85 Meter breit und hat einen Tiefgang von 2,70 Meter. Im Ursprungszustand war sie mit 654 BRT vermessen. Sie ist je nach Fahrtgebiet für bis zu 450 Passagiere zugelassen, denen zwei geschlossene Salons, Restaurant, Tanzfläche und ein Freideck zur Verfügung stehen. Die Besatzung besteht aus 6-11 Personen.

Die “Rubin” ist mit zwei Sulzer Dieselmotoren Typ 6AL20/24 mit 840 kW Leistung ausgestattet, die eine Höchstgeschwindigkeit von 13 Knoten ermöglichen.

Die Reederei Żegluga Gdańska verfügt noch über drei weitere Katamarane der Baureihe KP-2, die als MS “Rubin”, MS “Onyx” und MS “Agat” in der Danziger Bucht unterwegs sind. Zwei weitere Schwesterschiffe sind in der Ukraine unterwegs, zwei Schiffe fahren unter russischer Flagge und das jüngste, unter der Baunummer KP-2/10 im Jahr 1994 fertiggestellte Schiff verkehrt als “Cambi Bolong” auf dem Gambia-River in Afrika.

Foto: Andrzej Otrębski, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

 

 

Foto: Rudolf H. Boettcher, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

 

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