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Frankreich – Seine: BAC 17 Jumièges – Port Jumièges (Heurteauville) Verified - Hosted By Administrator
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Die Fährverbindung Jumièges – Port Jumièges (Heurteauville) über die Seine
Jumièges liegt am rechten Ufer der Seine in einer Flussschleife zwischen Le Havre und Rouen und gilt als ein touristisches Highlight an der Seine. Die Klosterruine von Jumièges gilt als „schönste Ruine Frankreichs“. Jumièges zählt zu den ältesten und wichtigsten Klöstern Frankreichs und blickt zurück auf eine dramatische Geschichte. Das Kloster wurde im Jahre 654 durch Saint-Philibert, Höfling von König Dagobert I., gegründet. Die Mönche des Klosters nutzten das Mikroklima des Seine-Tals und bauten gemeinsam mit den Bauern Obst an – Jumièges wurde zu einem der wichtigsten Klöster Frankreichs im Mittelalter. Und doch fällt das Kloster zahlreichen Zerstörungen zum Opfer. Die Wikinger fielen im 9. Jahrhundert ein, nach der Französischen Revolution nutzte man Jumièges als Steinbruch.
Trotz oder gerade wegen ihrer Zerstörung verzaubert die Klosterruine noch immer. Die Zwillingstürme mit 46 Metern Höhe dominieren die Überreste der romanischen Gebäudefassade und der Klostermauern. Der Park mit hundertjährigen Bäumen umgibt die Abtei, die von Victor Hugo als „schönste Ruine Frankreichs“ bezeichnet wurde.
Die Abtei ist nur etwas über einen Kilometer von der Fähre Port Jumièges – Jumièges entfernt. Die Fähre ist von 6:00 Uhr bis 21:00 Uhr in Betrieb und pendelt im 20-Minuten-Rhythmus über die Seine. Die Nutzung ist kostenfrei.

Die Autofähre “BAC 17” (ENI 01840535, MMSI 226006750, Rufzeichen FM4841 –
) ist baugleich mit den Fähren “BAC 18” und “BAC 19”. Sie wurde 1974 bei ACMH (Ateliers & Chantiers Maritimes d`Honfleur) in Honfleur gebaut. Sie ist 31,5 Meter lang, 8,7 Meter breit und hat einen Tiefgang von 0,88 Meter. Sie kann 15 Tonnen oder 10 PKW zuladen und ist für 48 Fahrgäste und 2 Besatzungsmitglieder zugelassen. Die Motorisierung besteht aus zwei DEUTZ Dieselmotoren mit einer Gesamtleistung von 158 kW.
Foto: © Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons



