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Stena Line: Travemünde – Liepāja (Lettland) Verified - Hosted By Administrator
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Die Fährverbindung Travemünde – Liepāja mit Stena Line
Liepāja (deutsch: Libau) ist eine Hafenstadt im Westen Lettlands und drittgößte Stadt des Landes. Die schwedische Reederei Stena Line unterhält eine tägliche Fährverbindung zwischen Travemünde und Liepāja. Die Abfahrtszeiten wechseln, die Überfahrt dauert rund 22 Stunden. Eingesetzt werden die beiden Fährschiffe “Stena Flavia” und “Stena Horizon”, die die nach Neuseeland verkaufte “Stena Livia” ersetzt.
Das Fährschiff “Stena Flavia”:
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Foto: Ulrich Repp, ferriesworldwide.de
Die “Stena Flavia” (IMO 9417919, MMSI 219560000, Rufzeichen OWOD2 –
) wurde 2008 auf der italienischen Werft Cantiere Navale Visentini in Donada bei Venedig als “Watling Street” gebaut. Im Juni 2008 wurde sie an Iscomar verchartert und als “Pilar del Mar” im Mittelmeer eingesetzt. 2011 wurde das Schiff von Scandlines gechartert und auf der Route Travemünde – Liepāja – Ventspils eingesetzt. Durch die Übernahme von fünf Scandlines-Routen durch Stena Line kam das Schiff Mitte 2012 zur Stena Line und wurde im April 2013 in “Stena Flavia” umbenannt. Seitdem fährt sie – mit Ausnahme einer kurzen Charter auf der Route Rosslare- Cherbourg im Frühjahr 2016 – auf der Ostsee und bedient vorrangig die Häfen Travemünde, Liepāja, Ventspils und Nynäshamn.
Die “Stena Flavia” ist 186,42 Meter lang, 25,60 Meter breit und hat einen maximalen Tiefgang von 6,85 Meter. Sie hat eine Tragfähigkeit von 7.000 tdw und verfügt über 2.255 Spurmeter für rollende Ladung. Das Schiff ist mit zwei MAN B&W Dieselmotoren Typ 9L48/60B mit einer Gesamtleistung von 21.600 kW (29.368 PS) ausgestattet, die eine Höchstgeschwindigkeit von 24 Knoten (ca. 44 km/h) ermöglichen. Foto: S. Scharrer, www.ferriesworldwide.de
Das Fährschiff “Stena Horizon”:

Das Fährschiff “Stena Horizon” (IMO 9332559, MMSI 212112000, Rufzeichen 5BPH6 –
) wurde am 13. Dezember 2004 unter der Baunummer 214 auf der italienischen Werft Cantiere Navale Visentini auf Kiel gelegt. Das Aufschwimmen fand am 12. Mai 2005 statt, die Ablieferung erfolgte am 22. Mai 2006. Bis Mai 2011 verkehrte das Schiff als “Cartour Beta” für Caronte&Tourist zwischen Salerno und Messina. Im Oktober 2011 wurde das Schiff in “Celtic Horizon” umbenannt und bei der irischen Fährgesellschaft Celtic Link Ferries auf der Verbindung Rosslare – Cherbourg in Dienst gestellt. Im März 2014 wurde die Reederei Celtic Link Ferries von Stena übernommen und das Schiff in “Stena Horizon” umbenannt. Mit Ausnahme eines kurzzeitigen Vertretungseinsatzes auf der Route Hoek van Holland – Harwich Anfang 2024 hat das Schiff seit 2011 ausschließlich in der Irischen See und auf der Verbindung Rosslare – Cherbourg gedient. Im April 2025 wurde die “Stena Horizon” auf die Verbindung Travemünde – Liepaya versetzt, um die nach Neuseeland verkaufte “Stena Livia” zu ersetzen.
Die “Stena Horizon” ist 186,5 Meter lang, 25,6 Meter breit, hat eine Seitenhöhe von 15,0 Meter und einen maximalen Tiefgang von 6,6 Meter. Sie ist mit 27.552 BRZ vermessen und hat eine Tragfähigkeit von 7.000 Tonnen. Sie verfügt über 2.244 Lademeter für rollende Ladung und ist für 660 Passagiere zugelassen, denen Kabinen in zwei Preisklassen, Ruhesessel, Restaurant, Coffee House, Bar, Shop, Kino, Kinderspielbereich, Casino und ein Sonnendeck zur Verfügung stehen.
Die Maschinenanlage besteht aus zwei MAN B&W 9-Zylinder-Viertakt-Dieselmotoren Typ 9L48/60B mit einer Gesamtleistung von 21.600 kW (29.368 PS), die über Getriebe auf zwei Verstellpropeller wirken und eine Höchstgeschwindigkeit von 24 Knoten ermöglichen. Foto: Ulrich Repp, www.ferriesworldwide.de





