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USA – Texas: Bolivar Ferry Galveston – Port Bolivar Ferry Verified - Hosted By Administrator
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Die Fährverbindung Galveston – Port Bolivar
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Foto: Piet Sinke via flickr, CC BY-NC-SA 2.0 Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 Generic
Galveston Island ist eine aus einer Sandbank entstandene Insel an der texanischen Küste und liegt etwa 80 km südöstlich von Houston. Die Insel hat eine maximale Höhe von sechs Metern und ist etwa 43 km lang und an ihrer weitesten Stelle 5 km breit. Sie hat eine Fläche von 165 km² und verläuft von Südwesten nach Nordosten. Der offene Golf von Mexiko liegt südlich und östlich, westlich liegt die West Bay und im Norden schließt sich die Galveston Bay an. Der wichtigste Zugang zur Insel ist der Interstate 45, der die West Bay quert. Der äußerste Norden der Insel wird durch Galveston Harbor von der Bolivar Peninsula getrennt. Diese Passage ist der Eingang zur Galveston Bay und zum Houston Ship Channel. Zwischen Galveston Island und der Port Bolivar besteht eine Fährverbindung. Das südliche Ende ist vom Festland durch den San Luis Pass getrennt. Diese Meerenge wird durch eine mautpflichtige Brücke überbrückt. Über den Blue Water Highway besteht somit Straßenverbindung von der Insel nach Surfside Beach hergestellt.
Ursprünglich lebten Indianer von den Stämmen der Akokisa und Karankawa in dem Gebiet. Es wird angenommen, dass der erste namentlich bekannte Europäer, der seinen Fuß auf die Insel setzte, im November 1528 Álvar Núñez Cabeza de Vaca war, der mit seinen Leuten nach einem Schiffbruch auf der Insel unfreiwillig Station machte.
Jao de la Porta und sein Bruder Morin finanzierten 1816 die erste dauerhafte Siedlung von Europäern auf der Insel. Joa de la Porta war von Geburt ein portugiesischer Jude, der später ein bedeutender texanischer Kaufmann wurde.
Am 8. September 1900 ereignete sich mit dem Galveston-Hurrikan die größte bekannte Naturkatastrophe, die bislang Nordamerika heimgesucht hat. In den frühen Abendstunden gelangte das Sturmzentrum hier über Land und die einhergehende Sturmflut überflutete den größten Teil der Insel mit der Stadt Galveston, die damals aufgrund ihrer Bedeutung als Hafenstadt die einwohnerreichste Stadt im Bundesstaat Texas war. Durch den Sturm und die Flut wurde die Stadt zerstört und mehr als 6000 Bewohner verloren innerhalb weniger Stunden ihr Leben.
Die Stadt konnte ihre frühere Bedeutung nicht zurückgewinnen und Houston entwickelte sich als neues Wirtschaftszentrum. Zur Abwehr einer Sturmflut wurde später die Galveston Seawall erbaut, eine 5,2 m hohe Mauer aus Beton, die den größten Teil der dem Golf von Mexiko zugewandten Seite der Insel entlangläuft.
Die Fährverbindung von Galveston – Port Bolivar ist rundum die Uhr in Betrieb – nachts stündlich, tagsüber mindestens halbstündlich. Betreiber dieser Fährverbindung ist das Texas Departement of Transportion, das über insgesamt 7 Doppelendfähren verfügt:
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Gibb Gilchrist (1977-heute)
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Robert C. Lanier (1991-heute)
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Dewitt C. Greer (1994-heute)
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Ray Stoker Jr. (1996-heute)
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Robert H. Deadman (1998-heute)
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John W. Johnson (2011-heute)
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Esperanza “Hope” Andrade (2023-heute)
Das Fährschiff “Robert C. Lanier”:

Das Fährschiff “Robert C. Lanier” (IMO 8643224, MMSI 367119810, Rufzeichen WAT3621) wurde 1991 unter der Baunummer 29 auf der Werft Alabama Shipyard in Mobile, Alabama, gebaut und am 1. Mai 1991 in Dienst gestellt. Die Baukosten beliefen sich auf 6,2 Millionen US$. Die Fähre ist 72,21 Meter lang, 19,96 Meter breit und hat einen Tiefgang von 3,30 Meter. Die Fähre ist mit 1.156 BRZ vermessen und kann 70 PKW befördern. Das Schiff wird dieselelektrisch von zwei GM-Motoren mit jeweils 1.500 PS Leistung angetrieben, die auf zwei Voith Schneider Cycloidal 24G11 Propeller an jedem Ende wirken.
Foto: File:Robert C. Lanier ferry.jpg: Daniel Schwenderivative work: Jim Evans, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons
Das Fährschiff “Dewitt C. Greer”:

Das Fährschiff “Dewitt C. Greer” (IMO 9102019, MMSI 366978210; Rufzeichen WCP3759) wurde 1994 unter der Baunummer C122 auf der Werft Moss Point Marine Shipyard in Escatawpa, Mississippi gebaut und am 1. Februar 1995 in Dienst gestellt. Die Baukosten betrugen 6,8 Millionen US$.
Die “Dewitt C. Greer” ist 80,25 Meter lang, 19,91 Meter breit und hat einen maximalen Tiefgang von 3,30 Meter. Die Verdrängung beträgt 614 Tonnen, die Vermessung 1.272 BRZ. Sie kann 70 PKW befördern. Die Maschinenanlage entspricht der Anlage der “Robert C. Lanier” – ein dieselelektrischer Antrieb durch zwei GM-Motoren mit jeweils 1.500 PS Leistung, die auf zwei Voith Schneider 24G11 Propeller an jedem Ende wirken.
Foto: Jim Evans, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons
Das Fährschiff “Robert H. Dedman”:

Das Fährschiff “Robert H. Dedman” (IMO 9207003, MMSI 367391260, Rufzeichen WCY9892) wurde 1999 unter der Baunummer 1836 auf der Werft Halter Marine Inc. in Gulfport, Mississippi gebaut und am 18. Februar 1999 in Dienst gestellt. Die Baukosten beliefen sich auf 9,4 Millionen US$. Sie ist ein baugleiches Schwesterschiff der “Dewitt C. Greer” und weist dieselben technischen Daten auf. Auch die Maschineanlage ist identisch.
Foto: WhisperToMe, CC0, via Wikimedia Commons
Das Fährschiff “Gibb Gilchrist”:

Die Doppelendfähre “Gibb Gilchrist” (IMO 8643171, MMSI 367163760, Rufzeichen WTR5478, Coast Guard Number 578809 0) wurde 1977 unter der Baunummer 75-2565 auf der Schiffswerft Jefferson Boat & Machine Company (Jeffboat) in Jefferson, Indiana gebaut und im Februar 1977 an den State of Texas abgeliefert. Sie ist 80,7 Meter lang, 20,4 Meter breit und hat einen Tiefgang von 4,0 Meter. Sie ist mit 1.145 BRZ vermessen und kann 70 PKW befördern. Die Fähre ist für 506 Passagiere zugelassen. Der Antrieb erfolgt dieselelektrisch durch zwei GM-Dieselmotoren mit jeweils 1.500 PS Leistung,m die auf zwei Festpropeller wirken.
Foto: Bill Word via flickr, CC BY-NC-ND 2.0 Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Generic
Das Fährschiff “Ray Stoker jr.”:

Die Fähre “Ray Stoker jr.” (IMO 9158719, MMSI 367151450, Rufzeichen WDJ3395) wurde 1996 unter der Baunummer C128 auf der Schiffswerft Halter Marine Group in Escatawpa, Mississippi, gebaut und am 28. Oktober 1996 an den State of Texas abgeliefert. Die Baukosten beliefen sich auf 8,3 Millionen US$. Sie ist 80,26 Meter lang, 19,61 Meter breit und hat einen Tiefgang von 3,7 Meter. Die Fähre ist mit 1.197 BRZ vermessen und für 70 PKW und 500 Passagiere zugelassen. Die Fähre wird dieselelektrisch von zwei GM Dieselmotoren mit jeweils 1.500 PS Leistung angetrieben, die auf zwei Voith Schneider Propellergondeln wirken.
Foto: Pete Markham via flickr, CC BY-SA 2.0 Attribution-ShareAlike 2.0 Generic
Das Fährschiff “John W. Johnson”:

Das Fährschiff “John W. Johnson” (IMO 9602344, MMSI 367452810, Rufzeichen WDF4516, Coast Guard Number 1228845 0) wurde 2011 unter der Baunummer C-831 auf der Conrad Shipyard in Amelia, Lousiana gebaut und am 3. November 2011 in Dienst gestellt. Die Baukosten beliefen sich auf 24 Millionen US$. Die Fähre ist 80,37 Meter lang, 19,94 Meter breit und hat einen maximalen Tiefgang von 4,5 Meter. Sie ist mit 1.312 BRZ vermessen und für 70 PKW und 500 Fahrgäste zugelassen. 2024 wurde die Fähre zur Hybridfähre umgebaut und erhielt vier neue Caterpillar C18-Dieselmotoren mit jeweils 800 kW Leistung und ein Siemens Akkusystem für den elektrischen Betrieb mit 1.898 kWh Leistung. Die Motoren wirken auf je einen Festpropeller vorne und hinten.
Foto: Larry Syverson via flickr, CC BY-SA 2.0 Attribution-ShareAlike 2.0 Generic





