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Mecklenburg – Warnemünde: die Warnowfähre über den Seekanal Verified - Hosted By

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Die Warnowfähre in Warnemünde

 

 

Das Foto zeigt die Fähren “Warnow” und “Breitling” vor der Yachthafenresidenz Hohe Düne – Foto: Ulrich Repp, www.ferriesworldwide.de

 

 

Die von der Weißen Flotte Stralsund betriebene Fährlinie zwischen dem Seebad Warnemünde und dem Ortsteil Hohe Düne ist der bequemste und schnellste Weg, um von Warnemünde z.B. zum Strand nach Markgrafenheide, zum Yachthafen, in die Rostocker Heide, oder auf kürzestem Weg auf den Darss oder nach Stralsund zu gelangen. Auf der kurzen Fährfahrt genießen Sie das Flair inmitten der großen Fähren, Frachter sowie der am Passagierkai liegenden Kreuzfahrtschiffe. Die Fähre ist 24 Stunden täglich im Betrieb und pendelt in der Hochsaison alle 10 Minuten über die Warnow. Die Überfahrt dauert ca. 4 Minuten. Eingesetzt werden die beiden Fähren “Warnow” und “Breitling”.

 

 

Die Autofähre “Warnow”  (ENI 04804050, IMO 9132533, MMSI 211624870, Rufzeichen DJ3924 – ) wurde 1995 unter der Baunummer 2566 von der Oderwerft in Eisenhüttenstadt gebaut. Sie ist 38 Meter lang, 11,60 Meter breit und hat einen maximalen Tiefgang von 0,90 Meter. Die Fähre ist mit 340 BRZ vermessen und hat eine Tragfähigkeit von 212 Tonnen. Sie kann Fahrzeuge bis 30 Tonnen Gewicht befördern. Die Transportkapazität beträgt 25 PKW, die Passagierkapazität 150 Fahrgäste. Die Maschinenanlage bestand bis 2024 aus drei klassischen Dieselgeneratoren mit einer Leistung von jeweils 186 kW (Gesamtleistung 558 kW, ca. 759 PS).  2024 erfolgte durch das spezialisierte Schiffbau-Unternehmen Ampereship GmbH, einer Tochtergesellschaft der Stralsunder Werft Ostseestaal, der Umbau beider Fähren zu einer Hybidfähre. Das alte System setzte auf drei klassische Dieselgeneratoren. Im Zuge der Modernisierung wurden diese durch zwei hocheffiziente, moderne 6-Zylinder Dieselgeneratoren Typ Iveco N67 Stage V mit jeweils 200 kW Leistung ersetzt, die nun seltener und primär im optimalen Lastbereich laufen. Das Herzstück des Umbaus ist ein neues, maritimes Batteriepack von Becker Marine Systems mit 450 kWh. Es puffert Energieüberschüsse und ermöglicht es der Fähre, signifikante Streckenabschnitte – insbesondere beim Liegen, Laden sowie beim An- und Ablegen im Hafen – rein elektrisch und komplett emissionsfrei zurückzulegen. Die elektrischen Fahrmotoren blieben unverändert, während die Leistungselektronik von verschiedenen Herstellern stammt und luftgekühlt arbeitet. Ein automatisiertes Steuerungssystem regelt das Zusammenspiel zwischen Generatoren und Batterien. Benötigt die Fähre beim Beschleunigen im strömungsreichen Seekanal kurzfristig viel Kraft, schaltet sich die Batterie als „Booster“ hinzu. Dadurch müssen die Dieselmotoren nicht mehr unter Volllast extrem viel Kraftstoff verbrennen. Die FRS Weiße Flotte senkt damit den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen um bis zu 40 %.  Foto: Ulrich Repp, www.ferriesworldwide.de

 

 

Die Autofähre “Breitling” (ENI 04804060, MMSI 211624750, Rufzeichen DB7472 – ) wurde 1994 unter der Baunummer 2522 von der Oderwerft in Eisenhüttenstadt gebaut. Sie ist baugleich mit der “Warnow” und weist identische technische Daten auf.  Sie wurde ebenfalls 2024 auf Hybridantrieb umgerüstet. Foto: Ulrich Repp, ferriesworldwide.de

 

 

 

 

 

 

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