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Berlin – Dahme: F21 Schmöckwitz – Krampenburg Verified - Hosted By

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Die Fähre F21 Schmöckwitz – Krampenburg über die Dahme

 

 

In der Umgebung von Eichwalde pendelt die Fähre F21 zwischen Schmöckwitz und Krampenburg. Die Fähren von Schmöckwitz nach Krampenburg und zur Großen Krampe werden vor allem von Campern genutzt. Sie ist die einzige Möglichkeit zum Campingplatz Große Krampe zu kommen, denn der Waldweg von Müggelheim ist im Sommer für Autos gesperrt.
Die Fähre überquert die Dahme zwischen Schmöckwitz und Krampenburg. Nördlich liegt der Lange See und im Süden der Seddinsee. Die Gegend bietet sich für ausgedehnte Wanderungen oder Fahrradtouren um die Seen und durch den Berliner Stadtforst an.

Die Fähre F21 verkehrt von Anfang April bis Ende Oktober. Sie pendelt dienstags bis freitags von 10:00 Uhr bis 18:00 alle 30 Minuten über die Dahme, am Wochenende von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr alle 30 Minuten. Die Überfahrt der Linie F21 dauert sieben Minuten und eröffnet einen guten Blick auf den Langen See und das westliche Ende des Seddinsees.

 

 

Die Fähren “FährBär”

 

 

Elektrofähre “FährBär 1” (ENI 04811470) – Foto: Biberbaer, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

 

Elektrofähre “FährBär 2” (ENI 04811480) – Foto:  Andre_de, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

 

Die Elektrofähre “FährBär 3” (ENI  04811620) – Foto:  Paul Korecky, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

 

Die Elektrofähre “FährBär 4” (ENI 04811630) – Foto: – FelixM – via flickr, PDM 1.0 Public Domain Mark 1.0 Universal

 

 

Als FährBär wird eine Serie von elektrisch betriebenen Solarfähren in Berlin bezeichnet. Seit 2014 verkehren sie im Auftrag der BVG auf vier Fährlinien. Die Schiffe gehören der Weißen Flotte in Stralsund.

Die Fährschiffe “FährBär 1″und “FährBär 2” werden seit Januar 2014 auf den Linien F11 und F12 und “FährBär 3” und “FährBär 4” seit April 2014 auf den Linien F21 und F23 eingesetzt. Sie ersetzen bisher von Dieselmotoren angetriebene Fähren und werden teilweise mit Solarstrom und teilweise mit Landstrom versorgt. Die Katamaranfähren wurden von der Stralsunder Firma Formstaal für die Weiße Flotte in Stralsund gebaut.

Die Schiffe sind 18,5 Meter lang, 5,3 Meter breit und haben einen Tiefgang von 0,6 Meter. Die Fixpunkthöhe der Schiffe liegt bei umgelegtem Mast im Mittel bei 3,46 Meter. Die Katamarane können mit einer Dienstgeschwindigkeit von 7 km/h betrieben werden und eine maximale Geschwindigkeit von 12 km/h entwickeln. Sie werden mittels Strom aus Akkumulatoren angetrieben, die über Elektromotoren auf je einen Propeller wirken. Auf dem Dach befinden sich Solarpanele mit einer Nennleistung von 10,6 kW zum Aufladen der Akkumulatoren. Die 52 Solarmodule haben eine Gesamtfläche von ca. 66 m². Außerdem kann über Nacht eine weitere Aufladung mit Landstrom erfolgen. Entsprechende Ladestationen wurden vorgesehen. Zwei Elektromotoren mit je 10 kW treiben die Fähre an. Ein Bugstrahler mit der Nennleistung von 7 kW unterstützt den Schiffsführer beim Anlegen. An den Anlegestellen befinden sich an der Stirnseite des Anlegestegs Stahlplatten, die an der Backbord- und Steuerbordseite der Katamaranfähre befindlichen zwei Magnethalter mit integrierten Dauermagneten dienen zum „Festmachen“.

Die Fähren werden von einer Person gefahren, die auch den Fahrkartenverkauf bzw. deren Kontrolle übernimmt. Sie sind ausgelegt für die Beförderung von maximal 49 Personen mit 28 Sitzplätzen, außerdem sind Stellplätze für zwei Rollstühle und zehn Fahrräder vorhanden. Ein barrierefreier Zugang ermöglicht es mobilitätseingeschränkten Personen problemlos an Bord zu gelangen.

 

 

 

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Claim listing: Berlin – Dahme: F21 Schmöckwitz – Krampenburg

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