Personenfähre
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Großbritannien – Black Tor Ferry: Padstow – Rock über den Camel River Verified - Hosted By Administrator
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Die Padstow-Rock-Ferry in Cornwall

“Black Tor I” – Foto: „Over The Doom Bar“ von Roger Marks, CC BY-NC-ND 2.0 via flickr
Die Black Tor Ferry, auch bekannt als Padstow to Rock Ferry, ist eine Passagierfähre, die den Gezeitenfluss Camel im Norden von Cornwall überquert. Der Fluss Camel ist ein Fluss in Cornwall. Er entspringt am Rande des Bodmin Moor und sein Einzugsgebiet umfasst mit seinen Nebenflüssen einen Großteil von Nord-Cornwall. Der Fluss mündet zwischen Stepper Point und Pentire Point in das östliche Keltische Meer und ist damit der zweitlängste Fluss ganz Cornwalls. Der Fluss unterliegt den Gezeiten flussaufwärts von Egloshayle und ist beliebt bei Seglern, Ornithologen und Anglern.
Knapp zwei Kilometer vor der Mündung verbindet eine Fähre die Stadt Padstow am Westufer des Flusses mit dem Dorf Rock am Ostufer. Die Route des 1.010 km langen Fernwanderweges South West Coast Path nutzt die Fähre. Die Fähre ist ganzjährig in Betrieb und verkehrt von 8:00 bis 16:30 Uhr, während der Sommerferien bis 19:30 Uhr. Im Winter kein Fährdienst an Sonntagen. Die Überfahrt dauert 5-10 Minuten und erspart einen Umweg von 30 Autominuten. Die Fähre ist ganzjährig in Betrieb und verkehrt von 8:00 bis 16:30 Uhr, während der Sommerferien bis 19:30 Uhr. Im Winter kein Fährdienst an Sonntagen. Die Überfahrt dauert 5-10 Minuten und erspart einen Umweg von 30 Autominuten. Die Black Tor-Fähre befördert nur Fußgänger und Radfahrer (keine Fahrzeuge).

Fähre “Black Tor II” – Foto: „Black Tor II“ von Roger Marks, CC BY-NC-ND 2.0 via flickr
Es sind zwei Fährboote im Einsatz: Die “Black Tor” (MMSI 235111644, Rufzeichen MSFV8 –
) wurde Ende der 1990iger Jahre gebaut. Es ist 14 Meter lang und 3 Meter breit, während die im Oktober 2004 in Dienst gestellte “Black Tor II” (MMSI 235021946, Rufzeichen MGLP9 –
) 16 Meter lang und 4 Meter breit ist. Beide Boote basieren auf dem Seakeeper 715 Design, einem spezialisierten Personenfährboot, das besonders für flache Gewässer und das Anlanden an Stränden (wichtig bei Ebbe in Rock) ausgelegt ist. Diese Landungsboote der Seakeeper 7-Serie (Modell 715) wurden ursprünglich von BAE Systems für anspruchsvolle maritime Operationen entwickelt. Ihr Design ist perfekt auf die extremen Gezeitenunterschiede im Camel Estuary abgestimmt. Der Tiefgang beträgt bei hochgeklapptem Antrieb lediglich 0,7 Meter. Die Boote haben eine Tragfähigkeit von bis zu 6,1 Tonnen, befördern aber ausschließlich Fußgänger und Radfahrer, keine PKW. Die Fähren sind für 95 Passagiere plus Besatzung zugelassen.
Die Motorisierung der Boote ist eher ungewöhnlich: Im Inneren des Rumpfes arbeiten Diesel-Innenbordmotoren von Volvo Penta. Diese sind fest verbaut und im Gegensatz zu Außenbordmotoren von außen nicht sichtbar. Diese Motoren treiben eine Pumpe an, die Wasser unter dem Rumpf ansaugt und mit hohem Druck durch einen Wasserstrahlantrieb am Heck wieder ausstößt, was eine theoretische Höchstgeschwindigkeit von 24 Knoten erlaubt.



