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Rumänien – Donau: Orjachowo (Oryahovo) – Bechet Verified - Hosted By Administrator
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Rumänien – Bulgarien: Die Donaufähre Orjachowo (Oryahovo) – Bechet
Die Fährverbindung Bechet (Rumänien, Kreis Dolj) – Orjachowo (bulgarisch Оряхово / Oryahovo, Oblast Wraza) ist eine der wichtigsten und zugleich charakteristischsten Flussfähren auf der Donau zwischen den beiden EU-Staaten. Sie verbindet den rumänischen Donauhafen Bechet, etwa 60 km südlich von Craiova gelegen, mit dem gegenüberliegenden bulgarischen Hafen Orjachowo am rechten Donauufer. Die Fähre ist vor allem für den Schwerlastverkehr zwischen West- und Mittelrumänien sowie Zentral- und Nordwestbulgarien von Bedeutung. Die Verbindung wird rund um die Uhr betrieben, sofern der Wasserstand und die Wetterbedingungen es zulassen. Abfahrten erfolgen in der Regel alle zwei Stunden:
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von Bechet (RO) nach Orjachowo (BG) zu den geraden Stunden (ca. 00:00, 02:00, 04:00 … 22:00)
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von Orjachowo (BG) nach Bechet (RO) zu den ungeraden Stunden (ca. 01:00, 03:00 … 23:00)
Bei hohem Verkehrsaufkommen werden zusätzliche Überfahrten durchgeführt. Betreiber auf rumänischer Seite ist SC Spet Shipping S.A. (mit Filiale in Bechet), auf bulgarischer Seite der „Фериботен комплекс“ АД (Ferry Complex AD) mit Sitz in Sofia und Betrieb in Orjachowo.
Die Fähre ist stark abhängig vom Donaupegel. Bei sehr niedrigen Wasserständen (unter 0 cm bzw. kritisch unter 15 cm bezogen auf den örtlichen Pegel) oder starkem Wind wird der Betrieb vorübergehend eingestellt. Solche Unterbrechungen treten besonders in trockenen Sommermonaten (Juli/August) und bei Niedrigwasserperioden häufiger auf und dauern mitunter mehrere Wochen. Reisende und Transporteure werden dann auf alternative Grenzübergänge (Calafat–Vidin, Zimnicea–Swischtow, Turnu Măgurele usw.) verwiesen. Der aktuelle Betriebsstatus und der Wasserstand werden u. a. auf ferry.oryahovo.com und durch die Grenzpolizei kommuniziert. Neben den Fährkosten erheben sowohl Orjachowo als auch Bechet noch zusätzliche Hafengebühren – somit liegen die Gesamtkosten für einen PKW oft bei rund 40 € pro Strecke. Die Überfahrt dauert in der Regel 30–40 Minuten reine Fahrzeit; einschließlich Ein- und Ausladen sowie Abfertigung kann die gesamte Passage 1–3 Stunden in Anspruch nehmen, je nach Verkehrsaufkommen und Rotationsrhythmus.
Das Fährschiff “Bononia”:

Die „Bononia“ (AIS-Name BONONIJA, MMSI 207261322, Rufzeichen LZMV –
) ist ein spezieller, selbstfahrender Fährprahm, der in bulgarischen Dokumenten als selbstfahrender Trimaran mit gemeinsamer Plattform für Radfahrzeuge beschrieben wird. Die Trimaran-Konfiguration (große, durchgehende Deckfläche auf drei Rümpfen) sorgt für gute Stabilität bei gleichzeitig geringem Tiefgang – ideal für die flachen und wechselhaften Bedingungen der mittleren Donau. Leider sind öffentlich verfügbare technische Daten zu osteuropäischen Donau-Fähren generell sehr spärlich (kein internationales IMO-Register, keine ENI-Registrierung, begrenzte AIS-Details). Die “Bononia” ist ca. 77 Meter lang, 32 Meter breit und hat einen maximalen Tiefgang von 1,5 Meter. Sie ist mit 1.171 BRZ vermessen. Es ist uns bisher nicht gelungen, Angaben zu Baujahr und Bauwerft zu erhalten. Die “Bononia” ist eine selbstfahrende Fähre, aber Angaben zur genauen Motorleistung und Propellerkonfiguration sind in den öffentlich zugänglichen Quellen nicht zu finden. Foto: Tudor Cristian Ene via google



