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Frankreich – Charente: Dompierre sur Charente Verified - Hosted By

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Die Fährverbindung über die Charente bei Dompierre sur Charente

 

 

Die Charente ist ein Fluss im Westen Frankreichs, der in der Region Nouvelle-Aquitaine verläuft. Sie entspringt im Gemeindegebiet von Chéronnac. Zunächst entwässert sie nach Nordwesten, dreht bei Civray in südlicher Richtung und erreicht schließlich Angoulême. Dort wendet sie sich nach Westen und fließt an Jarnac und Cognac vorbei, etwa bis Saintes. Zuletzt strömt sie nach Nordwesten und mündet unterhalb von Rochefort am Golf von Biskaya in den Atlantischen Ozean. Die Mündung befindet sich gegenüber der Île d’Oléron. Der Fluss ist rund 381 Kilometer lang und von der Mündung bis Angoulême auf einer Länge von etwa 150 Kilometern mit Schiffen befahrbar. Unterhalb von Saint-Savinien ist er bereits von den Gezeiten beeinflusst und bildet einen Mündungstrichter. Die Charente war einst ein wichtiger Transportweg für den berühmten französischen Weinbrand, der nach seiner Herkunft als Cognac bezeichnet wird. Heute wird der Fluss überwiegend von Touristen mit Sport- und Hausbooten genutzt.

Bei Dompierre sur Charente quert eine handbetriebene Autofähre die Charente. Dompierre sur Charente liegt 15 Kilometer westlich von Cognac und 60 Kilometer südöstlich von Rochefort. Die Fähre verkehrt von Mitte Juni bis Mitte September und kann kostenfrei genutzt werden. Die Betriebszeiten sind  von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Die Geschwindigkeit liegt bei 1,2 km/h, womit die Querung der hier 60 Meter breiten Charente rund 3 Minuten dauert. Pro Saison werden knapp 1.500 Autos, 1.300 Motorräder und 2.000 Fußgänger transportiert.

 

 

 

Le “Châ p’tit va loin”  ist der Name einer der letzten nicht motorisierten Seilfähren Frankreichs. Sie stellt die Verbindung auf der Charente zwischen den in der Charente-Maritime gelegenen Gemeinden Dompierre-sur-Charente und Rouffiac her.

Die Fähre wurde 2009 für 280.000 € gebaut und am 11. Juli 2009 in Dienst gestellt. Der Name leitet sich vom ortsüblichen Dialekt-Ausdruck „Qui va châ p’tit va far“ ab: „Wer langsam geht, kommt weit“. Sie ist eine der letzten manuell betriebenen Seilfähren in Frankreich. Die Fähre ist bei einer Verdrängung von 7 Tonnen 12 Meter lang und 4,20 Meter breit.

Foto: Tux-Man, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

 

 

Die Bedienkurbel – Foto: Tux-Man, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

 

 

 

 

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Claim listing: Frankreich – Charente: Dompierre sur Charente

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