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Hafen Hamburg – HADAG Linie 68: Die Werksfähre Teufelsbrück – Airbus Verified - Hosted By Administrator
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Die Airbus-Werkverkehr der HADAG

Foto: GeorgDerReisende, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons
Die HADAG-Linie 68 verbindet den Anleger Teufelsbrück mit dem Airbus-Werk. Diese Linie kann ausschließlich von den Beschäftigten des Airbus-Werkes benutzt werden. Außenstehenden steht die Linie 64 über Rüschpark oder Finkenwerder zur Verfügung. Die Linie 68 verkehrt zu den Schichtwechselzeiten des Airbus-Werkes. Die Überfahrt dauert 7 Minuten. Eingesetzt werden verschiedenen Fähren der HADAG-Flotte – wir stellen hier stellvertretend die neue “Grasbrook” und die kleine “Blankenese” vor.
Das Fährschiff “Grasbrook”:

Das Fährschiff “Grasbrook” (ENI 04814640, MMSI 218055750, Rufzeichen DF8932 –
) wurde 2024 unter der Baunummer 214 bei der SET Schiffbau- u. Entwicklungsgesellschaft Tangermünde gebaut. Die Kiellegung erfolgte im November 2013, der Stapellauf fand am 23. September 2024 statt. Im Mai 2025 erfolgte die Ablieferung an die HADAG, die die “Grasbrook” am 14. Juli 2025 offiziell in Dienst stellte. Sie ist die dritte Einheit der Typ-2030-Serie der HADAG und ist ein Schwesterschiff der unter der Baunummer 213 auf der SET gefertigten “Finkenwerder” und des unter der Baunummer 212 gebauten Typschiffs “Neuland”.
Die Schiffe sind eine Eigenentwicklung der HADAG und wie schon die Vorgänger Typ 2020 und Typ 2000 für den Einmannbetrieb konzipiert, d. h. neben dem Schiffsführer wird kein weiteres Bordpersonal benötigt. Eingesetzt werden die Schiffe auf allen Linien der HADAG im Hamburger Hafen. Die “Grasbrook” ist 33,4 Meter lang, 8,3 Meter breit und für 250 Passagiere zugelassen. In Kooperation mit Dienstleistern stehen den Fahrgästen Snack- und Getränkeautomaten zur Verfügung, die warme Kaffeespezialitäten sowie gekühlte Softdrinks und regionale Getränke anbieten. Die Schiffe des HADAG-Typs 2030 verfügen über einen Plug-in-Hybridantrieb mit zwei Elektromotoren. Die Elektromotoren treiben zwei Voith-Schneider-Propeller an. Als Energiespeicher stehen Akkumulatoren zur Verfügung, die nachts aufgeladen werden. Beim An- und Ablegen kommt der Elektroantrieb zum Einsatz, auf der eigentlichen Strecke wird bei Bedarf der dieselelektrische Antrieb zugeschaltet. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Energieerzeugung an Bord durch einen Wasserstoffmotor erfolgen. Foto: Ulrich Repp, www.ferriesworldwide.de
Das Fährschiff “Blankenese”:

Das Fährschiff “Blankenese” (ENI 05112080, MMSI 211437240, Rufzeichen DF4721 –
) wurde 1990 unter der Baunummer 254 auf der Heinrich Grube Schiffswerft, Hamburg-Ochsenwerder, (ab 2001 SSB Spezialschiffbau Oortkaten) gebaut. Sie gehört wie ihr Schwesterschiff “Neuenfelde” zur Typ II-Klasse der HADAG.
Die Fähre ist 26,45 Meter lang, 6,44 Meter breit und hat einen Tiefgang von 1,90 Metern. Sie ist für 210 Passagiere zugelassen, denen 128 Sitzplätze zur Verfügung stehen. (Fahrgastraum Vorschiff: 32 Sitzplätze; Fahrgastraum Hauptdeck: 60; Oberdeck: 36 Sitzplätze). Im Jahr 2004 wurde die “Blankenese” umfangreich umgebaut und die hinteren Aufbauten in Form und Ausstattung an die Fähren des Schiffstyps 2000 angepasst. Der achterliche Fahrgastraum ermöglicht auch den Zugang zu den Aufgängen zum offenen Oberdeck. Im Jahr 2005 wurde ein Elna FIS-Fluss-Informations-System nachgerüstet. Das neue Navigationssystem besteht aus einem Elna-Flussradar 4007/9TFT und einem Inland-EEDIS-Radar-Pilot 720. Es vereint das Radarbild und den Wendeanzeiger und stellt die eigene Position, die anderer Fahrzeuge mit Richtung und Geschwindigkeit, sowie stehende Hindernisse DGPS-unterstützt auf einer elektronischen Elbkarte metergenau dar. Die Investitionskosten für das System betrugen pro Schiff etwa 35.000 Euro.
Die Maschinenanlage besteht aus einem Schiffsdieselmotor mit einer Leistung von 585 Kilowatt, der über ein Getriebe eine Lips-Düse, die nach dem Prinzip einer Kortdüse funktioniert, an. Die Lips-Düsen, deren Einsatz zu einer Energieeinsparung von 16,9 % führte, wurden im Jahr 2000 nachgerüstet. Mit dem Schiffsantrieb wird eine Geschwindigkeit von 11 Knoten erreicht.




