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Brandenburg – Havel: Pritzerbe – Kützkow Verified - Hosted By Administrator
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Die Havelfähre Pritzerbe – Kützkow

Blick auf Pritzerbe – Foto: gregor rom, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons
Die Fähre Pritzerbe besteht seit mindestens 1385 und verbindet die Stadt Pritzerbe auf der Ostseite der Havel mit dem am Westufer gelegenen Kützkow. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Fähre von deutschen Truppen gesprengt, aber nach dem Krieg wurde ein neues Fährschiff beschafft. Seit den späten 1950er Jahren wurde eine motorisierte Fähre eingesetzt, die bis 1990 mit einem Einzylinder-Dieselmotor angetrieben wurde. Nach der Motorisierung wurde der Pachtzins erhöht, was dazu führte, dass die Pächter die Pachtverhältnisse aufgaben und die Stadt Pritzerbe den Betrieb übernahm.
Im Jahr 1991 wurde die Fähre erneut durch einen Neubau ersetzt, der von einem Zweizylinder-Dieselmotor angetrieben wird. Die Fähre wird an einer langen Kette über die Havel gezogen und von einem Drahtseil geführt und gesichert. Gegenwärtig sind vier Fährleute bei der Kommune angestellt und während der Sommermonate werden täglich bis zu 500 Personen und 100 Fahrzeuge übergesetzt.
Die Fähre ist an Werktagen von 4:50 Uhr bis 22:30 Uhr in Betrieb, an Samstagen ab 6:35 Uhr bis 22:30 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ab 8:05 Uhr bis 22:30 Uhr.
Die Kettenfähre “Pritzerbe” (ENI 04808370) wurde in der Wendezeit 1990 (mit DDR-Zulassung) auf der Schiffswerft Genthin gebaut. Sie wurde jedoch erst 1991 in Dienst gestellt und ersetzte die Vorgängerfähre. Ersteigner war die Stadt Pritzerbe, ab 2002 übernahm die Stadt Havelsee den Betrieb. Sie ist 28,00 Meter lang, 7,50 Meter breit und hat einen maximalen Tiefgang von 0,50 Meter. Die Tragfähigkeit beträgt 20 Tonnen, die Transportkapazität 6-8 PKW. Sie ist für 25 Fahrgäste zugelassen. Die Fähre ist mit einem neuen 3-Zylinder Dieselmotor mit 30 PS Leistung ausgestattet. Foto: gregor rom, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

Foto: Hartmut Willfahrt, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons




