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Japan – Seikan Ferry: Aomori – Hakodate über die Tsugaru-Strait Verified - Hosted By Administrator
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Die Fährverbindung zwischen den Inseln Honshū und Hokkaidō

Das Fährterminal in Aomori – Foto: inunami, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons
Die Tsugaru-Straße ist eine Meerenge zwischen den Inseln Honshū und Hokkaidō im Norden Japans. Sie verbindet das Japanische Meer mit dem Pazifik. Die Ost-West-Ausdehnung beträgt ca. 100 km, die Nord-Süd-Ausdehnung 20 bis 50 km. Die maximale Wassertiefe beträgt 449 Meter.
Die Tsugaru-Strait wird von der Fährreederei Seikan-Ferry überquert, die die Städte Aomori an der Nordspitze der Insel Honshu mit Hakodate im Süden der Insel Hokkaido verbindet. Eine Fahrt dauert drei Stunden und zwanzig Minuten pro Strecke und wird von vier Schiffen durchgeführt: der “Hayabusa” , der “Hayabusa 2”, der “Hayabusa 3” und der “Asakaze 21”. Jedes Schiff macht zwei Hin- und Rückfahrten pro Tag, sodass zwischen Aomori und Hakodate insgesamt acht Hin- und Rückfahrten täglich stattfinden. Seit der Umstellung des Seikan-Tunnels von konventionellen Zügen auf den Hokkaido Shinkansen hat diese Route als preisgünstige Alternative zwischen Aomori und Hakodate wieder an Fahrgastzahlen zugenommen.
Das Fährschiff “Hayabusa”:

Das Fährschiff “Hayabusa” (IMO 9699763, MMSI 431005182, Rufzeichen JD3635 –
) wurde 2014 auf der Hakodate-Werft in Muroran gebaut, am 16. März 2014 abgeliefert und am 28. März 2014 in Dienst gestellt. Die Baukosten beliefen sich auf rund 2,6 Milliarden Yen. Das Schiff ist 114,85 Meter lang, 19 Meter breit, hat eine Seitenhöhe von 11,45 Meter und einen maximalen Tiefgang von 4,5 Meter. Die “Hayabusa” ist mit 2.949 BRZ vermessen und hat eine Tragfähigkeit von 1.400 Tonnen. Sie ist für 300 Passagiere zugelassen, denen – erstmals in der Geschichte der Seikan Ferry – 10 Kabinen in verschiedenen Preisklassen, Aufenthaltsräume mit Ruhesesseln und Verkaufsautomaten für Getränke und Instantnudeln zur Verfügung stehen.
Foto: 青函フェリー, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons
Die Schwesterschiffe “Hayabusa II” und “Hayabusa III”:

Das Fährschiff “Hayabusa II” (IMO 9941556, MMSI 431020945, Rufzeichen JD5197 –
) wurde 2023 auf der Werft Hakodate Dock Muroran Manufactory gebaut und im März 2024 in Dienst gestellt. Das Schiff ist 115,35 Meter lang, 19 Meter breit und hat einen Tiefgang von 4,50 Meter. Sie ist mit 2.999 BRZ vermessen und hat eine Tragfähigkeit von 1.400 Tonnen. Die Transportkapazität beträgt 36 LKW/Auflieger. Sie ist für 300 Passagiere zugelassen, denen mehrere Aufenthaltsräume, Verkaufsautomaten für Getränke und Tassennudeln, ein Raucherzimmer, behindertengerechte Sanitäranlagen und ein Aufzug zur Verfügung stehen. Die Reisegeschwindigkeit beträgt 19 Knoten.
Foto: Seikan-Ferry

Das Fährschiff “Hayabusa III” (IMO 9958169, MMSI 431022733, Rufzeichen JD5314 –
) wurde 2024 auf der Werft in Haakodate gebaut. Das Vorgängerschiff “Hayabusa 3” wurde inzwischen an die griechische Saronic Ferries verkauft. Sie ist weitestgehend baugleich mit der “Hayabusa II”, allerdings offiziell nur mit 2.997 BRZ vermessen.
Foto: Seikan Ferry
Das Fährschiff “Asakaze 21”:

Das Fährschiff “Asakaze 21” (IMO 9532068, MMSI 431000876, Rufzeichen JD2859 –
) wurde 2009 unter der Baunummer 1077 auf der Yamashi Shipyard Corp. gebaut und im April 2009 in Dienst gestellt. Die Fähre ist 101,52 Meter lang, 15,8 Meter breit, hat eine Seitenhöhe von 11 Meter und einen Tiefgang von 4,0 Meter. Sie ist mit 2.048 BRZ vermessen und hat eine Tragfähigkeit von 1.233 Tonnen. Die Transportkapazität liegt bei 25 LKW/Aufliegern. Die “Asakaze 21” ist für 159 Passagiere zugelassen, denen Aufenthaltsträume im japanischen und westlichen Stil, Verkaufsautomaten für Getränke und Tassennudeln, behindertengerechte Sanitäranlagen und ein Raucherzimmer zur Verfügung stehen.
Die beiden Dieselmotoren mit einer Gesamtleistung von 8.000 PS erlauben eine Höchstgeschwindigkeit von 21 Knoten. Die Dienstgeschwindigkeit beträgt 19,2 Knoten.
Foto: S.kenmine, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons



