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Großbritannien – London Waterbus auf dem Regent´s Canal Verified - Hosted By Administrator
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Die Waterbus-Verbindung auf dem Regent´s Canal in London
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Der Regent’s Canal ist ein 14 km langer Kanal nördlich des Zentrums von London, errichtet zwischen 1811 und 1820 unter dem Ingenieur James Morgan (1776? – 1856). Er verbindet den Paddington-Arm des Grand-Union-Kanals im Westen mit der Themse beim Limehouse Becken im Osten von London. Der Kanal, ausgestattet mit einem Treidelpfad, wurde noch bis in die 1960er Jahre kommerziell für den Transport von Waren (z. B. Kohle und Holz) genutzt. Heute liegen zu Hausbooten ausgerüstete Narrowboats an beiden Ufern und der Kanal ist inzwischen ein städtisches Naherholungsgebiet für Spaziergänger und Radfahrer geworden.
Mehrere private Bootsunternehmen betreiben einen Fährdienst auf dem Regent’s Canal. Sie bieten sowohl Freizeitkreuzfahrten als auch regelmäßige „ Wasserbus “-Dienste entlang des Kanals zwischen Little Venice, dem Londoner Zoo und Camden Lock an.
Die Streckenführung: Little Venice (Warwick Avenue) – A5 (Watling Street)- Maida Hill Tunnel – Chiltern Main-Line-Brücke – A41 – Londoner Zoo – Cumberland basin – West Coast Mainline-Brücke – Camden Town – Camden Road!
Zu den Bootsunternehmen, die den Kanal betreiben, gehören die London Waterbus Company mit 4 Schiffen, Walker’s Quay und Jason’s Trip mit je einem Schiff. Die Unternehmen sind vom Canal and River Trust für den Betrieb auf dem Kanal lizenziert. Die Dienste sind nicht Teil des öffentlichen Nahverkehrssystems von London und erkennen dessen Fahrkarten nicht an. Die Boote sind von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr in Betrieb. Die Fahrtzeit für eine Strecke beträgt 45 Minuten. Foto: View of Gardenia drifting into Little Venice from the Grand Union Canal towpath by Robert Lamb, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

Ein typisches “narrow boat” auf dem Regent´s Canal – Foto: Cnbrb, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons
Narrowboat, auch narrow boat, bezeichnet einen Bootstyp, der seit etwa 1750 auf den Binnenwasserstraßen in England und Wales genutzt wird. Das namensgebende besondere Kennzeichen beruht darauf, dass ein Narrowboat zwar bis zu 22 m lang, aber nur bis 2,20 m breit ist, also sehr schmal (englisch narrow). Es ist wegen seines flachen Rumpfes, den die geringe Tiefe der Kanäle erfordert, und da es ursprünglich keinen eigenen Antrieb aufwies, in die Bootskategorie Leichter einzuordnen. Die heute verwendeten, mit Dieselmotoren ausgestatteten Varianten sind inzwischen als eigenständiger Bootstyp zu betrachten.
Die Ursache für diese besonderen Maße war einerseits die Größe der Schleusen, die mit den um 1750 vorhandenen und beherrschbaren technischen und ökonomischen Mitteln herstellbar waren. Andererseits sollten die Boote eine Last bis zu 25 metrischen Tonnen tragen können, die ein Pferd auf einem Treidelpfad ziehen konnte. Der Kompromiss daraus war ein solches Narrowboat. Auch wurde damals das Kanalbett selbst nur mit Schaufel, Schubkarren und vor allem Handarbeit durch die Kanalbauer (englisch navvies) errichtet, die einen Kanal nur so breit bauten, dass ein Begegnungsverkehr zwischen zwei Narrowboats möglich war. Ein Narrowboat ist daher ein Bootstyp, der nach den Anforderungen eines Verkehrsweges, eben des Narrow Canals, gebaut wurde und mit diesem sein Schicksal hinsichtlich Aufstieg, Fall und Wiedergeburt teilte.
Weder die Narrowboats noch die Kanäle haben einheitliche Maße. Auch sind weder die Schleusen gleich lang oder breit noch sind die Brücken- und Tunnelmaße identisch, nicht mal innerhalb desselben Kanals. Welche Höchstmaße ein Narrowboat haben darf, um einen bestimmten Kanal aktuell zu befahren, ist heutzutage auf der Internetseite des canalrivertrust.org.uk (englisch), der Verwaltungsbehörde der Kanäle, veröffentlicht.
Heutige Narrowboats werden entweder privat genutzt als fahrbares temporäres Ferienheim oder (seltener) als fahrbare ständige Wohnung, am häufigsten jedoch als kommerzielles Charterboot.
Ein weiteres Unterscheidungskriterium ist das äußerliche Erscheinungsbild. Entweder es handelt sich um ein restauriertes working narrowboat (eher selten) oder um einen geschlossenen Bootskörper mit kleinen Bullaugen-Fenstern (wiederum eher selten) oder großen Fenstern.
Schließlich unterscheiden sich moderne Narrowboats noch hinsichtlich ihres Steuerdecks achtern. Es gibt erstens das traditional stern deck, zweitens das semi-traditional stern deck und schließlich das cruiser stern deck.
Das traditional stern deck kennzeichnet sich dadurch, dass die Seitenwände und das Dach fast bis zum Ende des Bootes gezogen sind und der Bootsführer an der Pinne geschützt und gewärmt im Kabinenaufgang steht. Eine zweite oder gar dritte Person hätte dort keinen Platz. Dies entspricht zwar den Anforderungen eines Arbeitsbootes, jedoch nicht den Bedürfnissen einer Freizeitcrew. Die Mitglieder möchten gern alle auf der Plattform an der Ruderpinne stehen, so dass diese nicht groß genug sein kann. Dies bietet ein sogenanntes cruiser stern deck, dort wird allen Bootsinsassen Stand- und selbst Sitzmöglichkeit in der unmittelbaren Nähe der Ruderpinne geboten. Schließlich der Kompromiss aus beiden, das semi-traditional stern deck.

Foto: Mark, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons



