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Neuseeland – Bluebridge Cook Strait Ferries: Wellington – Picton mit Bluebridge Verified - Hosted By

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Die Bluebridge – Fährverbindung Wellington – Picton

 

 

 

StraitNZ, ehemals als Strait Shipping bekannt, ist ein neuseeländisches Transportunternehmen, das Roll-on/Roll-off- Fracht- und Passagiertransporte über die Cookstraße zwischen Wellington auf der Nordinsel und Picton auf der Südinsel sowie Lkw- und Logistikdienste in ganz Neuseeland betreibt. StraitNZ betreibt die Frachtsparte, während die 2003 eingeführte Tochtergesellschaft Bluebridge den Passagierservice vermarktet. Ursprünglich ein reiner Frachtdienst, hält Bluebridge/StraitNZ im Jahr 2021  56 % des Marktes für Fahrzeugfracht und 31 % des Marktes für Personenverkehrsdienste über die Cookstraße. Der verbleibende Anteil wird von Interislander gehalten, einer Tochtergesellschaft der neuseeländischen staatlichen KiwiRail.

Das Unternehmen hat seinen Ursprung in Otorohanga Transport, das 1963 von Jim Barker und Dennis Dow gegründet wurde. Der Fährbetrieb zwischen den Inseln begann 1992 als Strait Shipping Limited, um Barker die Möglichkeit zu geben, seiner Speditionsgruppe günstigere Fährdienste zwischen den Inseln anzubieten. Der Fährverkehr zwischen der Nord- und der Südinsel Neuseelands war damals ein Monopol der  Interisland Line, die dem damaligen staatlichen Unternehmen New Zealand Rail gehörte (1993 privatisiert und 1995 in Tranz Rail umbenannt). Auch heute haben die beiden Unternehmen immer noch ein Duopol bei den Fährdiensten zwischen den Inseln.

Strait Shipping operierte nicht nur über die Cookstraße zwischen Wellington und Picton, sondern betrieb in der Vergangenheit auch Gütertransporte zwischen Wellington und Napier (ebenfalls auf der Nordinsel) sowie Nelson und Lyttelton auf der Südinsel.

Im Jahr 2016 wurde Strait Shipping an die in Australien ansässige Champ Private Equity Group verkauft. Gleichzeitig kaufte die Champ Group auch die Speditionsunternehmen Freight Lines und Streamline Freight, die beide separat im Besitz der Familie Barker waren.  Zu dieser Zeit beschäftigten die Speditions- und Fährunternehmen der Familie Barker schätzungsweise rund 750 Mitarbeiter.

Am 29. März 2018 wurde Strait Shipping Limited in StraitNZ umbenannt. Der Personenverkehr wurde weiterhin unter der Marke Bluebridge betrieben.  Im Dezember 2021 wurde die StraitNZ Group für 500 Millionen NZ-$ an Morgan Stanley Infrastructure Partners verkauft.

Im Einsatz sind zwei RoPax-Fähren – die “Livia” und die “Connemara”. Täglich werden 4 Abfahrten angeboten. Ab Picton um 02:00 Uhr, 8:15 Uhr, 13:30 Uhr und 20:30 Uhr, ab Wellington um 2:30 Uhr, 7:45 Uhr, 14:00 Uhr und 19:15 Uhr. Am Wochenende gilt ein ausgedünnter Fahrplan.  Die Überfahrt dauert rund 3 Stunden und 30 Minuten. Das Foto oben zeigt den Fähranleger in Picton – Foto: AnnWoolliams, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

 

 

Das Fährschiff “Livia”:

 

 

Das Fährschiff “Livia” (IMO 9420423, MMSI 311001682, Rufzeichen C6IJ3 – ) wurde am 4. Dezember 2006 unter der Baunummer 220 auf der Werft Cantiere Navale Visentini in Porto Viroauf Kiel gelegt und am 9. Oktober 2008 als “Norman Voyager” an die Reederei LD Lines abgeliefert. Es ist ein Schiff des Typs NAOS P270 der in verschiedenen Ausführungen gebauten Visentini-Klasse. Die “Norman Voyager” wurde auf den Verbindungen Le Havre – Portsmouth und Le Havre – Rosslare eingesetzt. Von September 2009 bis Oktober 2011 fuhr das Schiff in Charter für Celtic Link Ferries, die es zwischen Cherbourg und Portsmouth sowie Cherbourg und Rosslare einsetzte. Anschließend fuhr das Schiff wieder für LD Lines. Im April 2012 wurde es an Stena RoRo Navigation verkauft. Ab März 2014 fuhr das Schiff als “Etretat” in Charter von Brittany Ferries auf den Strecken zwischen Portsmouth und Le Havre sowie Portsmouth und Santander. Der Chartervertrag endete im April 2021.  Im April 2021 wurde das Schiff in “Stena Livia” umbenannt und nach Zypern umgeflaggt. Ab Mitte April 2021 wurde es von Stena Line auf der Route Nynäshamn–Ventspils eingesetzt, wo es sein Schwesterschiff “Scottish Viking” nach Auslaufen des Chartervertrags ersetzte. Im Sommer 2021 wurde es durch die “Stena Scandica” ersetzt und auf die Route Travemünde–Liepāja verlegt. 2025 wurde das Schiff nach Neuseeland verkauft und in “Livia” umbenannt. Sie ersetzte die ebenfalls zur Visentini-Klasse gehörenden “Strait Feronia”, die heute als “PAN LILY” zwischen Ägypten und Saudi Ararbien über das Rote Meer pendelt.

Die “Livia” ist 186,46 Meter lang, 25,6 Meter breit, hat eine Seitenhöhe von 15,0 Meter und einen maximalen Tiefgang von 6,70 Meter. Sie ist mit 26.904 BRZ/12.375 NRZ vermessen und hat eine Tragfähigkeit von 7.000 Tonnen. Auf 5 Fahrzeugdecks stehen insgesamt 2.255 Lademeter für rollende Ladung zur Verfügung. In Neuseeland ist das Schiff für 500 Passagiere zugelassen, während Stena Line das Schiff in der Ostsee mit 880 Passagierplätzen vermarktete. Das Schiff verfügt über alle üblichen Serviceeinrichtungen wie Restaurant, Shops, Bar, Kino, Aufenthaltsräume mit Schlafsesseln, Kabinen für Tierhalter und ein Sonnendeck.

Der Antrieb des Schiffes erfolgt durch zwei Viertakt-Neunzylinder-Dieselmotoren des Herstellers MAN Diesel (Typ: 9L48/60B) mit jeweils 10.800 kW Leistung (Gesamtleistung 29.368 PS), die über Getriebe auf zwei Verstellpropeller wirken. Das Schiff erreicht eine Geschwindigkeit von 23,5 Knoten. Das Schiff ist mit zwei Bugstrahlrudern ausgestattet. Für die Stromerzeugung stehen drei Dieselgeneratoren mit jeweils 1.901 kW Leistung (2.376 kVA Scheinleistung) sowie ein Notgenerator mit 401 kW Leistung (501 kVA Scheinleistung) zur Verfügung.   Foto: Tom Ackroyd, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

 

Die “Livia” als “Stena Livia” 2023 auf der Ostsee – Foto: Ulrich Repp, www.ferriesworldwide.de

 

 

Das Fährschiff  “Connemara”:

 

 

 

Die RoRo-Fähre MV  “Connemara”  (IMO 9349760, MMSI 311001225, Rufzeichen C6GE6 – ) wurde 2007 unter der Baunummer 216 auf der italienischen Werft Cantiere Navale Visentini gebaut und am 11. Mai 2007 als “Borja” fertiggestellt. Während der Bauzeit wurde das Schiff an Stena Line verchartert und man ging davon aus, dass es den Namen “Stena Ausonia” erhalten würde. Dies geschah jedoch nicht. Stattdessen vercharterte Stena das Schiff an Balearia für Dienste in Spanien und es nahm am 20. Mai 2007 als “Borja” den Betrieb zwischen Barcelona und Palma auf. Im Juni desselben Jahres wurde es an Stena RORO in London verkauft.  Zwischen 2010 und 2011 diente sie als “Baltic Amber” für AVE Lines zwischen Travemünde und Ventspils und Riga und dann für DFDS Seaways zwischen Kiel und Klaipeda. Anschließend wurde sie vier Jahre lang an LD Lines verchartert und als “Norman Asturias” auf der Verbindung Marseille – Tunis eingesetzt, wechselte aber bald darauf auf die neue „Meeresautobahn“-Route Saint-Nazaire – Gijon und ersetzte dort dieNorman Trader”.

Den Großteil des Herbstes 2014 und 2015 war sie für Inter Shipping verchartert und fuhr auf der Route Algeciras – Tanger Med, bevor sie von ANEK Lines gechartert und durch die Nova Star von Nova Star Cruises ersetzt wurde. Das Schiff wurde in “Asterion” umbenannt, was aus der griechischen Mythologie des Asterion, des Königs von Kreta, stammt.

Am 16. Januar 2018 gab Brittany Ferries bekannt, dass sie die “Norman Asturias” für eine neue zweimal wöchentliche Route ab dem 6. Mai 2018 zwischen Cork (Irland) und Santander sowie für eine zusätzliche Route zwischen Cork und Roscoff (Frankreich) mit dem Namen “Connemara” chartern werde. Die Reederei beschrieb das Schiff als „ohne Schnickschnack“ mit grundlegendem Bordservice.

Im Dezember 2022 wurde die “Connemara”  wurde im Dezember 2022 an StraitNZ verkauft, um die “Straitsman” zu ersetzen. Am 29. Januar 2023 kam die “Connemara” in Wellington, Neuseeland an, um ihren „Bluebridge“-Inter-Island-Dienst über die Cookstraße nach Picton für StraitNZ aufzunehmen.

Die “Connemara” ist 186,46 Meter lang, 25,6 Meter breit und hat einen Tiefgang von 6,60 Meter. Sie ist mit 26.500 BRZ vermessen und hat eine Tragfähigkeit von 7.000 Tonnen. Die Fähre kann auf 2.250 Lademetern rollende Ladung befördern und ist für 500 Passagiere zugelassen.

Die Maschinenanlage besteht aus zwei MAN B&W Dieselmotoren mit 21.600 kW Leistung (ca. 29.367 PS), die eine Höchstgeschwindigkeit von 24 Knoten ermöglichen.

Foto: Tom Ackroyd, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

 

 


Das Vorgängerschiff  “Strait Feronia”:

 

 

 

Die MS “Strait Feronia” (IMO 9136022, MMSI 512263000, Rufzeichen ZMSF – ) ist das Typschiff der “Visentini-Klasse”, von der zwischen 1997 und 2021 insgesamt 26 Einheiten auf der Werft Cantieri Navali Visentini im italienischen Porto Viro gebaut wurden. Die “Strait Feronia” wurde 1997 unter der Baunummer 180 als “Mersey Viking” auf Kiel gelegt und 29. Oktober 1997 für Norse Irish Ferries zwischen Belfast und Liverpool in Dienst gestellt.

Im Jahr 2005 wurde sie in MS “Dublin Viking” umbenannt und durch die jüngere MS “Mersey Viking”, die heutige MS “Stena Baltica”, ersetzt. Im Jahr 2006 wurde es zwischen Dublin und Birkenhead eingesetzt. Im Jahr 2010 übernimmt DFDS die Reederei und das Schiff erhält den Namen MS “Dublin Seaways”. Im Jahr 2011 wird das Schiff an Stena Line verkauft und erhält den Namen MS “Stena Feronia, wird aber bis Oktober desselben Jahres von DFDS für die Linie Karlshamn-Klaipeda neu gechartert. Anschließend folgen zahlreiche, z.T nur kurzzeitige Chartereinsätze, u.a. auf den Strecken Karlskrona – Gdynia, Kiel – Göteburg, Belfast – Birkenhead und Algeciras – Tanger, bis das Schiff am 20.01.2015 an Strait Shipping verkauft wird im April 2015 in “Strait Feronia” umbenannt wird. Am 1. Juni 2015 erreicht das Schiff  Wellington und wird ab Juni 2015 auf der Verbindung Wellington – Picton eingesetzt. Im Spätsommer 2025 verkaufte StraitNZ (Bluebridge) an die ägyptische Reederei Pan Marine Shipping Co. Die offizielle Umbenennung in “PAN LILY” und der Wechsel zur Flagge Panamas erfolgten Anfang Oktober 2025. Am 6. Oktober 2025 verließ das Schiff den Hafen von Wellington (Neuseeland) bereits unter seinem neuen Namen PAN LILY mit dem Ziel Singapur. Nach einem Aufenthalt in einer Werft in Singapur wurde das Schiff ins Rote Meer verlegt, wo es seit Ende 2025 zwischen Ägypten und Saudi-Arabien verkehrt.

Die “Strait Feronia” ist 186,5 Meter lang, 25,6 Meter breit, hat eine Seitenhöhe von 9,15 Meter und einen maximalen Tiefgang von 6,70 Meter. Das Schiff hat einen relativ hohen Freibord, der auch in allen bei der Planung berücksichtigten Rumpfschadensszenarien noch über zwei Meter beträgt. Dadurch konnte auf im täglichen Betrieb aufwendige Schotten im Hauptdeck verzichtet werden. Die Fähre ist mit 21.856 BRZ vermessen und verfügt über drei Fahrzeugdecks:

  • das über die 8,1 Meter breite Steuerbordrampe am Heck zugängliche Hauptdeck mit 4,9 Metern Höhe und 806 Lademetern (entspricht circa 62 Sattelaufliegern)

  • das ebenfalls über die Steuerbordrampe sowie eine verschließbare Bodenklappe zugängliche Unterdeck mit 4,5 Meter Höhe, 247 Lademetern und Zugang zu 100 Autostellplätzen in einem 1,80 Meter hohen Zwischendeck (aufgrund der Höhe nicht für den Fährbetrieb, sondern nur für den Transport von Neufahrzeugen geeignet)

  • das über die 9,2 Meter breite Backbordrampe zugängliche, offene Oberdeck mit einer Höhe von mindestens 4,8 Metern (unterhalb des Kabinenbereichs) und 1079 Lademetern Kapazität sowie Zugang zu den PKW-Stellplätzen in der Nähe der Passagierkabinen. Durch die beiden relativ breiten Rampen ist eine gleichzeitige Be- und Entladung möglich. Auf Seiten- und Frontrampen wurde bewusst verzichtet, um die Konstruktion einfach zu halten und universelle Verwendung in allen Häfen zu ermöglichen.

Das Schiff ist für 350 Passagiere zugelassen, denen 340 Betten in 86 Zwei- und Vierbettkabinen, 36 Ruhesessel sowie ein Restaurant, ein Shop und ein Konferenzraum zur Verfügung stehen.

Die Hauptmaschine besteht aus zwei Wärtsilä-8R46-Schiffsdieselmotoren mit je 7.800 kW Leistung (Gesamtleistung ca. 21.210 PS), die über Umlenkgetriebe die relativ kurzen Schraubenwellen antreiben. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 22 Knoten.

Foto: Industrial Wales, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

 

 

 

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