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Frankreich – Rhone: Bac du Sauvage bei Saintes-Maries-de-la-Mer Verified - Hosted By Administrator
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Die Fährverbindung über die Petite Rhone bei Saintes-Maries-de-la-Mer
Die Petit Rhône (deutsch Kleine Rhone) ist ein Nebenarm der Rhône im Mündungsbereich. Nördlich von Arles spaltet sich die Petit Rhône in westlicher Richtung von der Rhône ab, die als Hauptarm (Grand Rhône) in südöstlicher Richtung weiterfließt. Beide Arme bilden das größte Flussdelta Europas und schließen die Camargue ein. Die Petit Rhône mündet nach ca. 60 Kilometer Flusslauf bei Saintes-Maries-de-la-Mer in den Golfe-de-Beauduc des Mittelmeers.
6,5 km nördlich von Saintes-Maries-de-la-Mer und dem Mittelmeer verbindet bei dem namensgebenden Dorf Le Sauvage eine Seilfähre die beiden Ufer der Petite Rhone.
Die Fähre ist an 365 Tagen im Jahr in Betrieb. Im Winter (Oktober bis März) ist die Fähre von 7:00 bis 12:00 Uhr und von 13:30 bis 19:00 Uhr in Betrieb. In der Sommersaison findet ein Betrieb von 6:00 bis 12:00 Uhr und von 13:30 bis 20:00 Uhr statt. Normalerweise findet alle 30 Minuten eine Überfahrt statt, allerdings kann an geschäftigen Tagen auch alle 10 bis 15 Minuten eine Überfahrt erfolgen. Die Überfahrt dauert 2 Minuten. Die Fähre wird vom Syndicat Mixte des Traversées du Delta du Rhône verwaltet, das auch die Fähre Barcarin (Bac de Barcarin) an der Grand Rhône betreibt.
Die Besonderheit dieser Fähre besteht darin, dass häufig Pferde zusammen mit den Autos transportiert werden. Die nächstgelegenen Reitzentren bieten Ausritte in Naturschutzgebiete an, die nur mit Führern betreten werden dürfen.
Die Schaufelrad-Fähre “Bac Sauvage 3” wurde 1972 gebaut. Die Länge über Klappen beträgt 28,0 Meter, die Rumpflänge 20 Meter, die Breite 5 Meter und der maximale Tiefgang 1,53 Meter. Sie kann 8 Autos und 38 Passagiere befördern. Die Fähre ist 28 Meter lang und 5 Meter breit. Sie wird von Rollen an einem Seil bei ihrer Fahrt geführt, da die Strömung in diesem Teil der Rhône stark ist. Der Antrieb des Schiffes erfolgt jedoch mittels Schaufelrädern.
Foto: Georges Seguin (Okki), CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons




