Autofähre
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Niederlande – Spui: Hekelingen – Nieuw-Beijerland Verified - Hosted By Administrator
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Die Fähre über das Spui bei Hekelingen

Die Fährstelle Hekelingen – Nieuw Beijerland mit der “The Queen Jacqueline” – Foto: Ulrich Repp, www.ferriesworldwide.de
Das Spui ist ein etwa 16 km langes Gewässer im Delta des Rheins und der Maas. Seine Breite liegt zwischen 130 und 255 Metern und es hat eine durchschnittliche Tiefe von 5,55 Metern. Es zweigt bei Oud-Beijerland von der Oude Maas auf deren linken Seite ab und mündet in den Haringvliet. Das Wasser fließt, je nach Ebbe oder Flut, in Richtung Harlingsvliet oder Oude Maas. Bei geringer Wasserzufuhr durch Rhein und Maas wird deren südlicher Abfluss in die Nordsee u. a. via Spui nach Norden durch den Europoort umgeleitet. Die Schleusen des Haringvlietdams sind dann geschlossen. Zwischen Nieuw-Beijerland in der Region Hoeksche Waard und Hekelingen auf der Insel Voorne-Putten verkehrt eine Autofähre, eine weietere, reine Fahrrad- und Fußgängerfähre verbindet Oud-Beijerland mit Beerenplaat und Rhoon. Es gibt keine Brücke über das Spui. Die Fähre “The Queen Jacqueline” verkehrt täglich von 5:30 Uhr bis 23:00 Uhr zwischen Hekelingen und Nieuw Beijerland. Die Fährstrecke ist lediglich 105 Meter breit, die Überfahrt dauert 3 Minuten. Achtung: an Bord kann nur bar bezahlt werden, Kartenzahlung ist nicht möglich!
Früher wurde der Fährdienst von der damals selbständigen Gemeinde Hekelingen durchgeführt. 1924 wurde die Fähre privatisiert. Die Fähre war damals noch eine Seilfähre, die von Hand bewegt wurde. 1933 wurde eine neue Fähre angeschafft, die 1951 motorisiert wurde. 1966, nach der Erweiterung von Spijkenisse und Hellevoetsluis, war die Fähre zu klein. Eine neue, größere, freifahrende Fähre wurde in Dienst gestellt. Der Name dieser Fähre wurde nach der jüngsten Tochter des Betreibers “Jacqueline” benannt. 1976 wurde die Fähre “Ochten I” angeschafft und auf dieser Verbindung in Dienst gestellt.
Da auch die Kapazität der “Jacqueline II” zu klein wurde, wurde 1997 eine neue Fähre in Betrieb genommen. Die Fähre wurde von derselben Jacqueline getauft, nach der auch die ersten beiden benannt wurden, nun nicht mehr “Jaqueline III”, sondern „Queen Jacqueline“.
Die Fähre “The Queen Jacqueline” (ENI 02322860, MMSI 244740452, Rufzeichen PE6545 –
) wurde 1997 auf der Scheepswerf P&A Ruitenberg BV in Raamsdonkveer gebaut. Sie ist über Klappen 46,32 Meter lang, 13,33 Meter breit und hat einen Tiefgang von 1,27 Meter. Die Tragfähigkeit liegt bei 121 Tonnen. Die Fähre ist für 150 Fahrgäste zugelassen. Die Motorisierung besteht aus vier MAN-Dieselmotoren mit jeweils 220 PS Leistung. Foto: Ulrich Repp. www.ferriesworldwide.de



