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Irland – Stena Line: Rosslare – Fishguard Verified - Hosted By Administrator
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Die Fährverbindung Rosslare – Fishguard mit Stena Line

Luftbild Rosslare Europort – Foto: 瑞丽江的河水, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons
Die schwedische Stena Line ist auf fünf Routen im Irland-Verkehr aktiv, u.a. auch auf der Verbindung von Fishguard nach Rosslare. Fishguard ist 5 Autostunden von London entfernt und von Rosslare sind es zwei Stunden nach Dublin und drei Stunden nach Cork. Eingesetzt ist das Fährschiff “Stena Nordica” dass üblicherweise 2x täglich diese Strecke bedient. Die Tagfähre legt um 08:15 Uhr in Rosslare ab und erreicht Fishguard um 11:45 Uhr, die Nachtfähre legt um 19:30 Uhr ab und erreicht Fishguard um 23:00 Uhr.
Das Fährschiff “Stena Nordica” (IMO 9215505, MMSI 210518000, Rufzeichen 5BGK4 –
) wurde 2000 unter der Baunummer 1068 bei Mitsubishi Heavy Industries in Shimonoseki gebaut und ab Januar 2001 als “European Ambassador” für P&O zwischen Liverpool und Dublin eingesetzt. Im Jahr 2004 wechselte das Schiff zur Stena Line, die es zusammen mit P&O zwischen Fleetwood und Larne sowie Dublin und Mostyn einsetzte.
Nach der Einstellung des Verkehrs zwischen Fleetwood und Larne bzw. Dublin und Mostyn wurde das Schiff 2004 an Stena Line verkauft und in “Stena Nordica” umbenannt. Die Reederei setzte das Schiff zwischen Karlskrona und Gdynia ein. Während Werftaufenthalten der “Stena Seatrader” bzw. “Stena Europe” im Jahr 2008 befuhr die “Stena Nordica” vorübergehend die Strecken Fishguard–Rosslare bzw. Dublin–Holyhead. Im Februar 2008 kehrte das Schiff in die Ostsee zurück, bevor es im Oktober 2008 in der Irischen See zum Einsatz kam und hier die “Stena Seatrader” ersetze, auf deren Route ein Schiff mit größerer Kapazität gebraucht wurde. Später verkehrte es wieder zwischen Karlskrona und Gdynia, bis es 2011 von der “Stena Vision” und “Stena Spirit” abgelöst und danach zwischen Holyhead und Dublin eingesetzt wurde.
Anfang 2015 wurde die “Stena Nordica” durch die “Stena Superfast X”, die vorherige “Dieppe Seaways” ersetzt. Die “Stena Nordica” wurde anschließend von DFDS Seaways gechartert und fuhr ab April 2015 als “Malo Seaways” als Ersatz für die “Dieppe Seaways” die Route Calais-Dover. Im Mai 2016 charterte Grandi Navi Veloci das nun wieder in “Stena Nordica” zurückbenannte Schiff und setzte es von Juni bis September 2016 auf der Route Genua–Barcelona ein.
Kurzzeitig, von Ende November 2016 bis Dezember 2016, kam die “Stena Nordica” auf der Stena-Line-Route Travemünde–Liepāja zum Einsatz, anschließend im Dezember 2016 auf der Route Nynäshamn–Ventspils. Von Januar bis März 2017 bediente das Schiff die Route Rosslare–Fishguard. Von März 2017 bis Januar 2018 befuhr es die Strecke Travemünde–Liepāja und von Januar bis Februar 2018 die Route Karlskrona–Gdynia. Im Februar und März 2018 wurde die “Stena Nordica” erneut zwischen Ventspils und Nynäshamn eingesetzt und verkehrte anschließend bis September 2018 zwischen Liepāja und Travemünde. Von September bis Oktober 2018 bediente das Schiff die Route Ventspils–Nynäshamn. Von Oktober 2018 bis Ende 2022 fuhr das Schiff zwischen Karlskrona und Gdynia. Nach einem Umbau wird das Schiff seit Juli 2023 auf der Route Fishguard–Rosslare eingesetzt, wo es die “Stena Europe” ersetzte.
Das Schiff ist 170,5 Meter lang, 25,8 Meter breit und hat einen maximalen Tiefgang von 6,00 Meter. Sie ist mit 24.206 BRZ vermessen und kann auf 1.950 Lademetern 300 PKW befördern. Die “Stena Nordica” ist für 450 Passagiere zugelassen. Sie ist mit zwei Wärtsilä 18V38 und zwei Wärtsilä 12V38-Dieselmotoren mit einer Gesamtleistung von 39.600 kW (53.841 PS) ausgestattet, die eine Höchstgeschwindigkeit von 25,7 Knoten (ca. 48 km/h) ermöglichen. Schwesterschiffe sind die European Causeway und European Highlander, die von P&O zwischen Cairnryan und Larne eingesetzt werden.
Foto: Cityswift – Ireland, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons





