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Trafikverket Schweden – Isöleden: Isön – Norderön Verified - Hosted By Administrator
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Die Eisroute Isön – Norderön
Der Storsjön ist mit seinen 456 Quadratkilometern und einer größten Tiefe von 74 Metern der fünftgrößte See Schwedens. Er liegt in Jämtland ca. 190 km nordwestlich von Sundsvall und 260 km östlich von Trondheim (Norwegen).
Die größte Insel ist Frösön, sie bildet zusammen mit der Stadt Östersund auf dem Festland das Zentrum der historischen Provinz Jämtland. Der Fluss Indalsälven durchfließt den See. Weitere Orte rund um den See sind Krokom, Brunflo, Orrviken, Myrviken, Svenstavik und etliche kleinere. Die Inseln Andersön, Skansholmen und Isön im Storsjön sind Naturreservate. Im See soll ein Ungeheuer leben, das Storsjöodjuret.
Zur Insel Norderön verkehrt eine kostenfrei nutzbare Fähre ab Isön. Die Länge der Fährstrecke beträgt 1.650 Meter, die Überfahrtzeit 11 Minuten. Im Winter ist der See zugefroren und es wird eine Eisstraße zwischen den beiden Fährstandorten angelegt. Zu bestimmten Zeiten, wenn zu viel Eis für die Fähre und zu wenig für die Eisstraße vorhanden ist, ist die Strecke komplett für den Autoverkehr gesperrt.
Das Fährschiff “Fröja” wurde 1969 unter der Baunummer 12 von Waplans Mekaniska Verkstad AB, Nälden, gebaut und 2003 grundlegend renoviert (neues Steuerhaus, neue Maschinenanlage). Die Länge über Klappen beträgt 63 Meter, der Rumpf ist 48,2 Meter lang, die Breite liegt bei 13,7 Meter und der maximale Tiefgang bei 2,5 Meter. Die Fähre hat eine Tragfähigkeit von 150 Tonnen und eine Transportkapazität von 22 PKW. Sie ist für 148 Passagiere zugelassen.
Sie ist mit zwei Volvo-Penta Dieselmotoren Typ D12-4450 mit einer Gesamtleistung von 661 kW ausgestattet und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 9 Knoten. (ca. 17 km/h). Sie ist die einzige Fähre in Schweden, die wie eine freifahrende Fähre über zwei Propelleraggregate verfügt, aber dennoch an einem Steuerseil geführt wird, um auch bei schwierigen Strömungs- oder Eisbedingungen sicher in der Spur zu bleiben.
Foto: ChrisPsi, CC0, via Wikimedia Commons





