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Venezuela – La nueva conferry: Guanta – Punta de Piedras (Isla de Margarita) Verified - Hosted By

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Die Fährverbindung zur Isla de Margarita in Venezuela

 

 

Das Conferry-Fährterminal in Isla Margarita – Foto: Wilfredor, CC0, via Wikimedia Commons

 

 

Die Isla Margarita ist eine karibische Insel, die zum Staatsgebiet Venezuelas gehört. Sie ist Teil der Kleinen Antillen. Sie bildet den Hauptteil des Bundesstaates Nueva Esparta. Auf ihr liegt auch die Hauptstadt des Bundesstaates, La Asunción mit seiner Kolonialkirche und dem Fort Santa Rosa. Größte Stadt ist Porlamar. Die Fläche der Insel beträgt 956,8 km².

Anfang der 2000er-Jahre war die Isla de Margarita ein beliebtes Urlaubs- und Reiseziel in der Südkaribik, wobei ein Großteil der Touristen Deutsche und Holländer waren. In den frühen 2010er-Jahren besuchten bis 3 Millionen Touristen jährlich die Insel. Touristisch sind die Strände Playa el Agua und Playa Parguito im Nordosten gut erschlossen. Sehenswert ist die Laguna de la Restinga und auch die wüstenhafte, kaum besiedelte Halbinsel Macanao (beides im Westen). Im Süden befindet sich in El Yaque ein Windsurf-Revier. Nach einem Zusammenbruch des Tourismus durch die Covid-Pandemie waren im September 2021 Charterflüge nach Moskau begonnen worden. 10.000 Russen besuchten Ilsa Margarita bis zum Russischen Einfall in die Ukraine Ende Februar 2022. Die inzwischen marode Infrastruktur wurde wieder etwas verbessert. Der Tageslohn eines Kellners hatte 2022 einen Dollar betragen. Im Januar 2023 legte erstmals nach rund 15 Jahren ohne Kreuzfahrt-Tourismus wieder ein Kreuzfahrtschiff auf der Isla Margarita an.

Fähranschluss besteht unter anderem vom Inselhafen Punta de Piedras nach Puerto de la Cruz auf dem Festland. Betreiber ist die Staatsreederei La Nueva Conferry, die vor der Ära Maduro über sechs Hochgeschwindigkeitsfähren und vier konventionelle Fähren verfügte. Heute ist nur noch die Hochgeschwindigkeitsfähre “Virgen del Valle II” im Einsatz und bedient Punte de Piedras auf der Isla de Margarita mit Guanta bei Puerto de la Cruz auf dem Festland. In der Regel wird eine Überfahrt täglich angeboten.

 

 

Die  “Virgen del Valle II” in Isla Margarita – Foto: Wilfredor, CC0, via Wikimedia Commons

 

 

Die Hochgeschwindigkeitsfähre  “Virgen del Valle II”  (IMO 9235866, MMSI 775512000) wurde 2001 unter der Baunummer 114 bei Austals Ships Pty. Ltd. in Henderson, Western Australia gebaut und als “Euroferrys Pacifica” auf der Verbindung von Algeciras nach Ceuta und Tanger in Dienst gestellt. Auch nach Übernahme der Reederei Euroferrys durch Trasmediterranea verkehrte sie bis 2013 als “Euroferrys Pacifica” im Mittelmeer. Im August 2013 wurde das Schiff nach Venezuela verkauft und in “Virgen del Valle II” umbenannt.

Die “Virgen del Valle II” ist 101,4 Meter lang, 26,7 Meter breit, hat eine Seitenhöhe zum Hauptdeck von 9,40 Meter und einen maximalen Tiefgang von 4,20 Meter. Sie ist mit 8.397 BRZ vermessen und hat eine Tragfähigkeit von 750 Tonnen. Das Schiff ist für 951 Passagiere zugelassen und kann 251 PKW befördern.

Die Motorisierung besteht aus vier Caterpillar Dieselmotoren Typ 3618FMT mit einer Gesamtleistung von 28.800 kW (ca. 39.157 PS), die auf vier Wasserstrahlantriebe wirken. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 38 Knoten, die Dienstgeschwindigkeit 33 Knoten.

 

Die “Virgen del Valle II”  als “Euroferrys Pacifica” im Mittelmeer – Foto: Monarchy, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

 

 

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