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Österreich -Donau: Korneuburg – Klosterneuburg Verified - Hosted By

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Die Donaufähre Korneuburg – Klosterneuburg  (Österreich)

 

 

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Die Donauquerung Korneuburg – Klosterneuburg mit dem EVN Biomasseheizwerk Langenzersdorf – Foto: Karl Gruber, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

 

 

Klosterneuburg ist mit 28.107 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2023) die drittgrößte Stadt in Niederösterreich. Gelegen zwischen Donau und Wienerwald gehört die Stadt als Teil des Wiener Umlands zum Bezirk Tulln. Bekannt ist der Ort durch das gleichnamige Stift Klosterneuburg.

Für Personen und für Fahrzeuge bis 10,5 m Länge beiete sich die Möglichkeit, bei Korneuburg (Tuttendörfl) mit einer Rollfähre bei Stromkilometer 1941,7 auch vom Nordostufer der Donau (Donauufer Autobahn) nach Klosterneuburg ans rechte Ufer überzusetzen. Die nächsten Brücken liegen etwa 15 km stromauf bei Tulln und 8 km stromab in Wien mit der Nordbrücke (Donauufer Autobahn A 22) samt begleitenden Steinitzsteg (für Fuß- und Radverkehr).

Die Fähre Korneuburg ist von Ende März bis Anfang November in Betrieb. Es handelt sich um eine Bedarfsfähre – d.h., sie verkehrt nicht nach einem festen Fahrplan, sondern fährt im Rahmen der Betriebszeiten immer dann, wenn Kunden kommen. Die Fähre verkehrt an Werktagen ab 7.00 Uhr, an den Wochenenden und an Feiertagen ab 8:00 Uhr bis Beginn der Dämmerung. Die Überfahrt dauert 3-5 Minuten, abhängig von Wasserstand und Strömungsgeschwindigkeit der Donau.

 

 

 

Die Anschaffung der Rollfähre “Korneuburg”  (N-10.344) wurde 1935 von den Stadtgemeinden Klosterneuburg und Korneuburg beschlossen. Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg beteiligte sich am Vorhaben durch Übernahme eines Drittels der anfallenden Kosten. Am 11. Mai 1935 wurde das Fährschiff von Stapel gelassen und an beiden Ufern das Richtfest für die Fundamentbauten (einschließlich 80 m Buhne auf der Klosterneuburger Seite) gefeiert. Im Laufe des 10. Juli 1935 wurde von Pionieren das 380 m lange, 47,5 mm starke, 6.500 kg schwere Stahlseil gespannt. Am 12. September 1935 wurde der Betrieb der Rollfähre feierlich freigegeben. Seit 1994 ist die Fähre in Privatbesitz und wird gerne zu einer stimmungsvoll-nostalgischen Tour über die Donau in Anspruch genommen.

Die Fähre ist für eine Tragfähigkeit von 25 Tonnen bzw. 40 Personen ausgelegt, sie bietet Platz für vier Personenkraftwagen. Wegen Hochwassers oder Eis auf der Donau kommt es gelegentlich zur Sperre der Rollfähre.

Foto: Herzi Pinki, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

 

 

Foto: GT1976, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

 

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