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Japan – Heart Land Ferry: Wakkanai – Rishiri und Rebun Verified - Hosted By Administrator
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Die Fährverbindung von Wakkanai zu den Inseln Rishiri und Rebun
Die Insel Rishiri (jap. 利尻島, Rishiri-tō) steigt aus dem Japanischen Meer vor der Küste von Hokkaidō aus dem Meer auf. Die Insel wird von dem kegelförmigen Gipfel des inaktiven Vulkans Rishiri gebildet. Zusammen mit der nördlich gelegenen Insel Rebun und dem Küstengebiet von Sarobetsu gehört die Insel zum Rishiri-Rebun-Sarobetsu-Nationalpark. Die wichtigsten Wirtschaftszweige der Insel sind Tourismus und Fischfang. Die Insel hat etwa 63 km Umfang und eine Fläche von 182,09 km².
Die Inseln Rishiri und Rebun werden von der Reederei Heartland Ferry ab Wakkanai bedient, die über drei nahezu baugleiche Fährschiffe verfügt: “Cypria Soya”, “Amapola Soya” und “Boreas Soya”. Angelaufen werden die Häfen Oshidomari auf Rishiri und Kafuka (Insel Rebun).
Im März 2026 gab Heart Land Ferry bekannt, im Frühjahr 2027 einen Neubau in Dienst zu stellen, der die 2003 gebaute “Boreas Soya” ersetzen wird. Es wird ein Schwesterschiff der “Amapola Soya” sein.
Die Fähre nach Rishiri verkehrt je nach Saison 2-3 x täglich, die Überfahrt dauert 1 Stunde, 40 Minuten. Die Fähre nach Kafuka auf Rebun verkehrt ebenfalls 2-3 täglich und benötigt für die Überfahrt knapp 2 Stunden.
Das Fährschiff “Cypria Soya”:

Das Fährschiff “Cypria Soya” (japanisch サイプリア宗谷) (IMO 9425007, MMSI 431000521, Rufzeichen JD2499 –
) ist ein 2008 in Dienst gestelltes Fährschiff der japanischen Reederei Heartland Ferry. Sie verkehrt auf der Verbindung von Wakkanai zu den Inseln Rishirifuji und Rebun.
Die “Cypria Soya” wurde am 21. Juni 2007 unter der Baunummer 729 in der Werft von Naikai Zosen in Onomichi auf Kiel gelegt und lief am 20. Januar 2008 vom Stapel. Nach ihrer Ablieferung an Heartland Ferry am 22. April 2008 nahm sie am 1. Mai den Fährdienst von Wakkanai nach Rishirifuji (über den Hafen Oshidomari) auf der Insel Rishiri und Rebun (über den Hafen Kafuka) auf der gleichnamigen Insel auf. Die “Cypria Soya” ist nach der Orchideengattung Cypripedium benannt.
Die “Cypria Soya” hat kein direktes Schwesterschiff, ähnelt jedoch im Aussehen und in ihren Abmessungen stark der älteren und auf derselben Route eingesetzten “Boreas Soya” und der 2019 verkauften “Feelease Soya”. Auch die neuere, ebenfalls zwischen Wakkanai, Rishirifuji und Rebun eingesetzte “Amapola Soya” besitzt ähnliche Abmessungen. Für eine Überfahrt von Wakkanai nach Rebun benötigt die Fähre knapp zwei Stunden.
Am 20. November 2008 kollidierte die erst wenige Monate im Dienst stehende “Cypria Soya” im Hafen von Kafuka (Rebun) infolge eines Schneesturms mit hohen Windgeschwindigkeiten mit der Kaimauer. Es entstanden Schäden am Bug und am Schiffsrumpf sowie ein Wassereinbruch, der sich jedoch auf einen der Ballasttanks beschränkte. Dem Kapitän der Fähre wurde vorgeworfen, den Abstand zur Kaimauer trotz schlechter Sichtverhältnisse nur nach Augenmaß eingeschätzt zu haben.
Die “Cypria Soya” ist 95,7 Meter lang, 15,0 Meter breit und hat einen Tiefgang von 4,0 Meter. Sie ist mit 3.555 BRZ vermessen und kann 21 12-Tonnen-LKW oder 55 PKW befördern. Die Besatzung besteht aus 18 Personen.
An Bord der “Cypria Soya” können 550 Passagiere in den Sommermonaten und 475 in den Wintermonaten mitreisen. Den Gäste stehen mehrere Aufenthaltsräume im japanischen Stil sowie mit Liegesitzen der Ersten und Zweiten Klasse zur Verfügung. Einer dieser Räume ist barrierefrei. Zudem verfügt das Schiff über einen privaten Empfangs- und Ruheraum.
Die Maschinenanlage besteht aus zwei Daihatsu Dieselmotoren Typ 8DKM-28 mit einer Gesamtleistung von 4.700 kW (ca. 6.390 PS), die auf zwei Propeller wirken. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20,6 Knoten, die Reisegeschwindigkeit 19 Knoten. Foto: 皓月旗, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons
Das Fährschiff “Amapola Soya”:

Das Fährschiff “Amapola Soya” (IMO 9859870, MMSI 431014401, Rufzeichen JD4672 –
) wurde 2020 von Naikai Shipbuilding auf der Werft in Setoda gebaut und ersetzte die “Feelease Soya”, die auf die Philippinen verkauft wurde. Die Indienststellung erfolgte am 4. Februar 2020. Der Name des Schiffes leitet sich vom spanischen Wort für „ Rishiri-Mohn“ ab, der natürlich auf der Insel Rishiri wächst. Die Lackierung basiert auf dem Firmenemblem in Form eines „H“, mit einem tiefen Indigo-Design, das das Japanische Meer darstellt, und einem gelben Design, das von der japanischen Mohnblume inspiriert ist.
Die “Amapolo Soya” ist 96,55 Meter lang, 15,0 Meter breit, hat eine Seitenhöhe von 5,50 Meter und einen Tiefgang von 4,10 Meter. Sie ist mit 45.280 BRZ vermessen und kann bis zu 55 PKW transportieren. Die Fähre ist im Winter für 495 Passagiere, im Sommer für 550 Passagiere zugelassen. Die Fähre verfügt über mehrere Aufenthaltsräume 1. und 2. Klasse, Rezeption, Shop, Kinderspielecke, Babyzimmer und Haustierraum.
Die Maschinenanlage besteht aus zwei Daihatsu Dieselmotoren Typ 6DCM-32 E mit jeweils 2.648 kW Leistung (Gesamtleistung ca. 7.200 PS), die eine Reisegeschwindigkeit von 19,5 Knoten ermöglichen. Foto: 663highland, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons
Das Fährschiff “Boreas Soya”:

Die “Boreas Soya” (japanisch ボレアース宗谷) (IMO 9278832, MMSI 431800649, Rufzeichen JD2745 –
) ist ein 2003 in Dienst gestelltes Fährschiff der japanischen Reederei Heartland Ferry, die zusammen mit den neueren Einheiten “Cypria Soya” und “Amapola Soya” auf der Strecke von Wakkanai nach Rishirifuji und Rebun verkehrt.
Die “Boreas Soya” wurde am 17. Juni 2002 unter der Baunummer 680 in der Werft von Naikai Zosen in Onomichi auf Kiel gelegt und lief am 4. Dezember 2002 vom Stapel. Nach ihrer Ablieferung an Heartland Ferry am 23. April 2003 nahm sie im Mai 2003 den Fährdienst von Wakkanai nach Rishirifuji (über den Hafen Oshidomari) auf der Insel Rishiri und Rebun (über den Hafen Kafuka) auf der gleichnamigen Insel auf. Von Juni bis September läuft das Schiff zudem auch den Hafen Kutsugata auf Rishiri an. Das ältere Schwesterschiff der Boreas Soya ist die 2001 in Dienst gestellte und 2019 auf die Philippinen verkaufte “Feelease Soya”. Der Name der Fähre stammt aus der griechischen Mythologie: Boreas ist die Personifikation des Nordwinds und einer der Götter des Windes, den Anemoi.
Die “Boreas Soya” ist 95,7 Meter lang, 15 Meter breit und hat einen Tiefgang von 4,1 Meter. Sie ist mit 3.578 BRZ vermessen und kann 66 PKW befördern. Die Besatzung besteht aus 18 Personen.
In den Sommermonaten kann die Boreas Soya bis zu 550 Passagiere befördern, in den Wintermonaten liegt die Zahl bei 500 Personen. An Bord des Schiffes befinden sich auf insgesamt zwei Passagierdecks verschiedene, in Erste und Zweite Klasse eingeteilte Aufenthaltsräume, Bereiche mit Liegesitzen und ein Schlafsaal. Zudem gibt es eine kleine Lounge, in die sich Familien oder Gruppen zurückziehen können. Foto: 皓月旗, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons



